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Sami Khedira spielt seit 2010 für Real Madrid © Getty Images

Der spanische Rekordmeister Real Madrid rätselt weiterhin über die schwere Muskelverletzung von Weltmeister Sami Khedira.

Dieser war aufgrund eines Muskelbündelrisses im linken Oberschenkel für das Länderspiel gegen Argentinien (2:4) in Düsseldorf und das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Dortmund gegen Schottland ausgefallen.

Die Blessur hatte sich der 27-Jährige offenbar beim letzten Real-Meisterschaftsspiel am vergangenen Sonntag bei Real Sociedad San Sebastian (2:4) zugezogen.

Dies hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitgeteilt, weil der Ex-Stuttgarter anschließend nach der Ankunft in Deutschland bereits so stark verletzt gewesen sei, dass er nicht am Training hatte teilnehmen können.

Real sprach am Freitag von einer anderen Version und glaubt nicht, dass sich der Deutsche im Spiel im Baskenland verletzt hat.

"Als er den Platz in San Sebastian verlassen hat, schien alles in Ordnung", sagte Real-Präsident Florentino Perez am Freitag, "niemand hat etwas angedeutet, dass er verletzt sein könnte. Ich denke, eine solche Verletzung wäre nicht unbemerkt geblieben - selbst im Gehen."

Khedira muss aufgrund des Muskelbündelrisses wochenlang pausieren. Im Kampf um einen Stammplatz beim Champions-League-Sieger bedeutet dies einen herben Rückschlag.

Der defensive Mittelfeldspieler hatte im vergangenen November einen Kreuzbandriss erlitten und war dann bei der WM für das Finale aufgrund einer Wadenverletzung kurzfristig ausgefallen.

Der DFB hatte am Dienstag mitgeteilt, Khedira sei verletzt aus Madrid angereist und hätte deshalb bereits am Montag nicht am öffentlichen Training teilnehmen können.

Eine MRT-Untersuchung am Dienstag bei Nationalmannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München brachte die Diagnose.

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