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Pedro Leon spielt seit 2001 für Getafe
Pedro Leon spielt seit 2001 für Getafe © getty

Im Zusammenhang um den geplanten, aber nicht realisierten Transfer des spanischen Profis Pedro Leon zum Bundesligisten Hannover 96 ist erneut ein internes Schreiben der Niedersachsen in die Öffentlichkeit gelangt.

Leons Klub FC Getafe veröffentlichte am Freitag auf seiner Homepage eine aktuelle E-Mail der Niedersachsen, in der Hannover bestätigt, dass ein spanischer Agent zugesichert habe, die Offerte direkt an den Verein weiterzuleiten.

Der Angreifer selbst hatte zuvor auf seinem Twitter-Account den Originalbrief öffentlich gemacht.

Der 27-Jährige wollte damit die Behauptung von Getafes Präsident Angel Torres widerlegen, niemals ein Angebot der Norddeutschen erhalten zu haben.

"So etwas habe ich noch nie erlebt. Als Konsequenz werden wir die Angebote nur noch direkt an die Vereine schicken", sagte 96-Präsident Martin Kind.

Leon ist seit Anfang September nicht mehr spielberechtigt, weil Getafe mit seinem Gehalt gegen die Regeln des Financial Fair Play verstoßen hat.

Dieser neuen Bestimmung zufolge darf ein Klub maximal 70 Prozent seiner Einnahmen in Spielergehälter investieren. Dem Stürmer sollen mehrere Angebote aus der Bundesliga vorliegen.

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