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Toni Kroos (r.) wechselte im Sommer 2014 von München nach Madrid
Toni Kroos (r.) wechselte im Sommer 2014 von München nach Madrid © getty

Der Wechsel von Weltmeister Toni Kroos vom deutschen Rekordmeister Bayern München zu Real Madrid entsprach offenbar nicht dem Wunsch von Trainer Pep Guardiola.

"Pep Guardiola wusste um meine Situation und meinen Vertrag. Er wollte mich unbedingt behalten. Nur die vorausgesetzten Rahmenbedingungen von Vereinsseite haben einfach nicht gepasst", sagte Kroos bei "Sky".

Kroos war im Sommer vom FC Bayern für rund 30 Millionen Euro Ablöse in die spanische Hauptstadt gewechselt. Es sei ein trauriger Moment gewesen, sich von dem Trainer zu verabschieden, "mit dem es fußballerisch, wie auch menschlich super geklappt hat".

Zuletzt hatte Bayern Münchens Präsident Karl Hopfner den Kroos-Transfer nochmals verteidigt. "Im Fall Kroos hat der Vorstand absolut richtig entschieden", sagte der 62-Jährige dem "kicker".

Nach den gescheiterten Gesprächen über eine Vertragsverlängerung habe man die Pflicht gehabt, "die Werthaltigkeit zu prüfen". Kroos hätte 2015 ablösefrei gehen können, "deshalb war die vorzeitige Trennung die richtige Lösung", betonte Hopfner.

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