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Joan Laporta (r.) und Jose Mourinho sind einander bereits bekannt

Spanische Medien berichten von einem Treffen zwischen Barcelonas Ex-Präsident Laporta und dem Berater Mourinhos und Ronaldos.

Von Momir Takac

München - Angesichts der illustren Namen im internationalen Fußball erscheint es nicht abwegig. Jose Mourinho führt als Trainer den FC Barcelona zurück zum Glanz der späten 1980er und -90er Jahre.

Klingt zunächst einmal abwegig, heuerte "The Special One" doch erst vergangene Saison wieder beim FC Chelsea an, um an die Erfolge seiner ersten Amtszeit anzuknüpfen.

Doch ein Bericht, den die spanische Sportzeitung "Marca" jetzt veröffentlichte, heizt Spekulationen.

Das Blatt will von einem kürzlich stattgefundenen Treffen zwischen Barcelonas Ex-Präsident Joan Laporta und Mourinhos Agent Jorge Mendes in einem Madrider Nobelrestaurant wissen.

Womöglich trafen sich die Beiden, um an der Zukunft der Katalanen zu basteln (DATENCENTER: Primera Division).

Beim FC Barcelona stehen 2016 wieder Präsidentschaftswahlen an. Und Joan Laporta, der das Amt bereits von 2003 bis 2010 bereits bekleidet hatte, möchte wieder kandidieren. Sein Gegner ist der amtierende Amtsinhaber Josep Maria Bartomeu.

Möglicherweise hat der 52-Jährige mit dem Treffen bereits jetzt den Wahlkampf eingeläutet, nach dem Motto: "Wenn ihr mich wählt, bringe ich Jose Mourinho als Trainer mit."

Mit diesem Versprechen hatte Laporta bereits vor seiner ersten Wahl 2003 Erfolg. Damals ging er als krasser Außenseiter in die Abstimmung, warb mit der Verpflichtung von David Beckham für den Fall seines Sieges, und überzeugte die Mitglieder schließlich.

Die Masche zog, dass es damals dann "nur" Ronaldinho wurde, nahm Laporta keiner übel.

Pikanterweise ist Mendes - ein alter Freund Laportas - auch Berater von Superstar Cristiano Ronaldo.

Der Radiosender "Cadena Ser" will erfahren haben, dass bei dem Treffen auch über den Portugiesen in Diensten von Real Madrid gesprochen wurde.

Laporta soll sich über Ronaldos Preis erkundigt haben. Mendes antwortete ihm darauf offenbar, dass sein Mandant eine Milliarde Euro koste und eine Verpflichtung unmöglich sei.

Es ist zwar noch lange hin, aber mit derartigen Personalien im Gepäck müsste sich Laporta um seine Wahl keine Sorgen machen.

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