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Zinedine Zidane spielte von 2001 bis 2006 bei Real Madrid
Zinedine Zidane (r.) hat in der vergangenen Saison als Assistent von Carlo Ancelotti die Champions League gewonnen © getty

Der frühere Weltfußballer Zinedine Zidane darf nach einem Erfolg vor Gericht weiter als Trainer der zweiten Mannschaft von Real Madrid arbeiten.

Der 42-Jährige bekam am Freitag die Erlaubnis, nachdem vor drei Wochen bereits das Sport-Verwaltungsgericht eine vorübergehende Aussetzung seiner dreimonatigen Sperre ausgesprochen hatte.

Mit seinem ersten Einspruch war der Trainer des königlichen Reserveteams Real Madrid Castilla noch beim spanischen Verband RFEF gescheitert.

Der Franzose trainiert das Team seit Saisonbeginn und war am 27. Oktober gesperrt worden, weil er nicht die nötige Lizenz vorweisen könne.

Der Weltmeister von 1998 ist zwar im Besitz der UEFA-A-Lizenz, aber nicht in der für die dritte Liga normalerweise nötigen spanischen Trainerlizenz Stufe drei.

Bereits im August hatte die spanische Trainervereinigung CENAFE Zidane deshalb beim Verband angezeigt. Real hatte stets vehement bestritten, dass die Tätigkeit nicht korrekt sei.

Zidane war von 2011 bis 2012 Sportdirektor der Königlichen gewesen. Im Mai gewann er als Co-Trainer des Italieners Carlo Ancelotti "La Decima", Reals zehnten Titel im wichtigsten Europapokal-Wettbewerb, gegen den Stadtrivalen Atletico.

Als Spieler lief er von 2001 bis 2006 in 210 Pflichtspielen für Real auf und gewann 2002 die Champions League im Finale gegen Bayer Leverkusen.

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