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Fans des FC Sevilla gedenken des getöteten La-Coruna-Fan
Fans des FC Sevilla gedenken des getöteten La-Coruna-Fan © getty

Der spanische Fußball reagiert auf die schweren Ausschreitungen vom Wochenende in der Primera Division.

Einen Tag nach der Verbannung der Ultra-Gruppierung Frente Atletico durch Meister Atletico Madrid hat Deportivo La Coruna seinen Ultras zumindest vorerst den Zugang zum Stadion verweigert.

"Ich bin sicher, dass es keine Riazor Blues mehr im Estadio Riazor geben wird", sagte Depor-Präsident Tino Fernandez dem Radiosender "Onda Cero": "Als erste Maßnahme werden wir den Block der Riazor Blues in den nächsten zwei Heimspielen schließen." Dies sei der "erste Schritt in einem langen Prozess, so der 48-Jährige.

Ein 43 Jahre alter Depor-Ultra war am Sonntag nach Auseinandersetzungen mit Atletico-Ultras gestorben, bei denen er schwere Kopfverletzungen erlitten hatte.

Er war zuvor in den Fluss Manzanares geworfen worden. 13 weitere Personen wurden bei den Krawallen verletzt.

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