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Lionel Messi gestikuliert
Lionel Messi gestikuliert © getty

Der Präsident des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu hat ein Machtwort in der Causa Lionel Messi gesprochen.

"Wir wollen Messi nicht verkaufen", sagte der 51-Jährige in einem Interview im klubeigenen TV-Sender, er wolle mit Sicherheit nicht als derjenige Präsident in die Barca-Geschichte eingehen, der die lange Ära des argentinischen Superstars an der spanischen Mittelmeerküste beendet.

Seit Wochen sollen sich Messi und Trainer Luis Enrique (Bartomeu: "Der ideale Trainer") im Streit befinden. Der viermalige Weltfußballer hatte zudem auf der Weltfußballer-Gala gesagt, er wisse noch nicht, wo er nächstes Jahr spiele.

Der FC Chelsea, Manchester United und Manchester City hatten Interesse angemeldet.

Beim traditionellen Dreikönigstraining vor 11.300 Zuschauern fehlte Messi ebenfalls.

Warme Worte fand Bartomeu zugleich auch für Enrique. Ihm tehe eine "große Karriere" im Klub bevor. Demnach müssen Messi und Enrique künftig wohl oder übel an ihrem Umgang miteinander arbeiten müssen.

Enrique ging schon mal öffentlich auf Kuschelkurs.

"Seit dem Beginn der Saison ist er auf einem erstklassigen Level. Ich habe keinen einzigen Zeitpunkt gesehen, an dem er dieses Niveau verlassen hat", sagte Luis Enrique nun nach dem 4:0 gegen Deportivo La Coruna am Sonntag, bei dem Messi zum 30. Mal drei Tore oder mehr im blau-rot-gestreiften Trikot erzielt hatte.

"Er ist die Nummer eins der Welt, auch wenn die Preise an andere vergeben wurden", teilte Bartomeu mit Blick auf die Wahl des Weltfußballers mit, bei der sich Messi zum zweiten Mal in Serie seinem Erzrivalen Cristiano Ronaldo geschlagen geben musste.

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