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Nou Camp Stadion in Barcelona
Der FC Barcelona wurde am 29. November 1899 gegründet © getty

Zürich - Am Rande der Weltfußballerwahl gibt FIFA-Funktionär Mark Goddard SPORT1 Auskunft über die Gründe für das Transferverbot gegen den FC Barcelona.

Die Transfersperre gegen den FC Barcelona war nach Ansicht von Mark Goddard, General Manager des Transfer Matching Systems der FIFA, alternativlos.

"Die Regeln sind für alle gleich. Daher war das Urteil ein wichtiger Fall für uns", sagte Goddard auf einem Medientag des Fußball-Weltverbandes in Zürich.

Die TMS-Abteilung hatte den FC Barcelona wegen Verstößen gegen das Transfersystem vor die FIFA-Disziplinarkommission gebracht. Dessen im April verhängtes Verbot von Neuzugängen für die nächsten zwei Wechselperioden hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS am 30. Dezember bestätigt.

Grund für die Sperre ist die Umgehung der Nutzung des TMS-Systems bei Verträgen mit Spielern unter 18 Jahren. In zehn Fällen zwischen 2003 und 2009 hatte der FC Barcelona diese FIFA-Vorgabe nicht eingehalten. Mit dem System sollen Transparenz und faire Verhandlungen beim Transfer Minderjähriger garantiert werden.

Trainingscamps und das Vorspielen bei Vereinen wie aktuell beim 16 Jahre alten Norweger Martin Odegaard, an dem auch der FC Bayern interessiert ist, sind dagegen laut Goddard nicht verboten.

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