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Toni Kroos wechselte vom FC Bayern zu Real Madrid
Toni Kroos wechselte vom FC Bayern zu Real Madrid © Getty Images

Seit seinem Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid ist Toni Kroos mit einem größeren Rummel um seine Person konfrontiert. In München hätten die Fans mehr Abstand gehalten.

Toni Kroos ist seit seinem Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid mit einem noch größeren Rummel um seine Person konfrontiert.

"Madrid ist extremer als München. Wenn ich in München auf die Straße gegangen bin, wurde ich zwar auch erkannt, die Leute haben mich aber nur wahrgenommen und meist in Ruhe gelassen. Da war ein gewisser Abstand da", sagte der Weltmeister der Bild am Sonntag.

In Madrid sei das anders: "Hier flippen sie aus, wenn sie einen Spieler von Madrid sehen. Das ist für sie das Größte. Sie wollen ihre einmalige Chance nutzen, sich einmal mit einem Real-Spieler fotografieren zu lassen."

Gerade auf Reisen mit den Königlichen sei der Hype um Real spürbar: "Die Weltmarke Real spürt man dann, wenn man unterwegs ist. Wir können hinreisen, wo wir wollen: Jeder kennt Madrid. Überall auf der Welt flippen die Menschen aus. Real ist auf der ganzen Welt präsent."

Trotzdem sei der Weltklub auch Familienunternehmen geblieben, erklärte der 25-Jährige: "Real ist beides. Weltmarke und gleichzeitig Familienunternehmen. In der Kabine sind tolle Menschen, Menschen mit einem großen Herz und offenem Ohr. Hier denkt keiner, dass er etwas im Alleingang machen kann."

Kroos warnte seine Mitspieler davor, Achtelfinalgegner Schalke 04 in der Champions League zu unterschätzen.

"Du gewinnst nichts im Vorbeigehen, auch Real Madrid nicht", meinte der Mittelfeldspieler: "Wenn wir zwei gute Tage erwischen, kommen wir ganz weit. Aber nur dann." 

Nach der Erfolgsserie in der vergangenen Saison gegen Schalke, Borussia Dortmund und Bayern München müsse der "Deutschland-Schreck sich "erst wieder neu beweisen. Jetzt werden die Karten neu gemischt."

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