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Zinedine Zidane hätte Manuel Neuer die Ehre des Weltfußballers gegönnt. Sein Pech sei aber, dass er gegen Ronaldo antrete. Vor Champions-League-Gegner Schalke warnt er.

Zinedine Zidane hätte Manuel Neuer die Auszeichnung zum Fußballer des Jahres 2014 gegönnt.

Allerdings, so der frühere Weltklassespieler, habe der Torwart des FC Bayern das Pech, gegen Cristiano Ronaldo antreten zu müssen.

"Ronaldo ist ein Spieler wie von einem anderen Planeten, er ist wie ein Alien", sagte Zidane in der Welt am Sonntag.

Aber auch Neuer lobt der 42-jährige Franzose, der derzeit die zweite Mannschaft von Real trainiert, in den höchsten Tönen: "Er ist ein fantastischer Spieler, der das Torwartspiel auf ein anderes Level gehoben hat mit seinem offensiven Spiel, ein Phänomen zwischen den Pfosten."

In der Champions League trifft Real im Achtelfinale auf Neuers ehemaligen Klub Schalke 04.

Dass das Weiterkommen ein Selbstläufer wird, glaubt der Welt- und Europameister nicht.

"Ich würde als 'Madridista' gern sagen, dass Schalke keine Chance und Real das Viertelfinale schon sicher hat. Aber gerade in der K.o.-Phase kann alles passieren", sagte Zidane. "Zwei Spiele sind zwei Mal die Chance, dass der Außenseiter über sich hinauswächst. Du musst immer vorsichtig sein – gegen eine deutsche Mannschaft erst recht."

Spekulationen, er könne in absehbarer Zeit Carlo Ancelotti als Trainer bei den Profis von Real beerben, dementierte er. "Das ist Unsinn. Ich lauere nicht darauf, dass ein anderer einen Platz für mich freimacht. Ancelotti ist ein fantastischer Trainer, von dem ich viel lerne", erklärte Zidane.

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