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Weltmeister Toni Kroos verspürt nach seinem Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid mehr Anerkennung.

"Alles, was rund um den Wechsel geschah, erhöhte noch mal die durch den WM-Sieg ohnehin schon große Aufmerksamkeit. Dadurch merkst du, was für ein großer Verein das ist. Als Real-Spieler bekomme ich noch größere Anerkennung. Das ist schön zu sehen, ändert aber weder etwas in meinem Denken noch an meinem Selbstbewusstsein", sagte Kroos der Sport Bild.

Bayern-Trainer Pep Guardiola habe ihn unbedingt in München halten wollen: "Er hätte mich sicherlich gerne weiter in seiner Mannschaft gehabt", so der 25-Jährige: "Aber auch Pep Guardiola ist – in Anführungsstrichen – nur der Trainer, der die Entscheidung nicht alleine treffen kann."

Sportvorstand Matthias Sammer habe jedoch auch um ihn gekämpft, berichtete Kroos: "Matthias Sammer war tatsächlich bei mir zu Hause, um mich vielleicht doch noch umzustimmen. Wir waren ja immer in gutem Kontakt. Er hat meinen Weg seit der U-17-WM 2007 als DFB-Sportdirektor verfolgt. Er war immer von mir überzeugt, daher ist es klar, dass er wollte, dass ich bleibe."

Am Ende ließen die Bayern Kroos aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen ziehen. Der Mittelfeldspieler dazu: "Natürlich war es für mich von Bedeutung, dass sich in meinem Vertrag auch die Wertschätzung im Klub widerspiegelt. Das angebotene Gesamtpaket von Bayern hat mich am Ende zur Überzeugung gebracht, dass es wohl besser ist, etwas Neues zu machen."

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