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Claudio Bravo stand in der vergangenen Saison ausschließlich in den Ligaspielen des FC Barcelona im Tor © Getty Images

Der Torhüter geht nun wohl doch nicht gerichtlich gegen seinen Arbeitgeber vor. Seine Millionenforderung soll sich stattdessen gegen seinen ehemaligen Verein richten.

Torhüter Claudio Bravo geht nun offenbar doch nicht gerichtlich gegen seinen Klub FC Barcelona vor.

Nachdem die baskische Tageszeitung El Diario Vasco am Montag gemeldet hatte, der chilenische Konkurrent des deutschen Nationalkeepers Marc-Andre ter Stegen werde den Verein wegen einer angeblich noch ausstehenden Zahlung in Höhe von 1,3 Millionen Euro verklagen, brachte El Mundo Deportivo nun Licht ins Dunkel.

Wie die Sporttageszeitung aus Barcas Umfeld erfahren haben will, verlangt der 32-Jährige die Summe, die dem vertraglich zugesicherten Anteil von zehn Prozent seiner Ablösesumme entspricht, nämlich nicht von seinem derzeitigen Arbeitgeber, sondern von seinem ehemaligen Verein Real Sociedad San Sebastian.

Bravo war im vergangenen Sommer für 13 Millionen Euro von den Basken zu den Katalanen gewechselt.

In den nächsten Tagen soll es in Barcelona zu einem vom Gericht angesetzten Schlichtungsgespräch kommen. Allerdings ist Bravo zur Zeit mit Chile bei der Copa America im Einsatz.

Sollte Bravo wirklich seinen aktuellen Arbeitgeber Barca verklagen, würden sich seine Chancen auf Einsätze dramatisch verschlechtern. Aktuell bestreitet Bravo die Liga-Spiele, ter Stegen spielt im Pokal.

Da Barcelona bis Januar 2016 keine Transfers tätigen darf, liegt der Zeitpunkt der Veröffentlichung von Bravos Klage für den Verein denkbar ungünstig - sollten sie sich bewahrheiten.

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