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Real Madrid bestätigt: Rafael Benitez wird wie erwartet neuer Trainer der Königlichen und erhält einen langfristigen Vertrag. Der Spanier beerbt damit Carlo Ancelotti.

Rafael Benitez wird wie erwartet neuer Trainer beim spanischen Rekordmeister Real Madrid und damit Nachfolger von Carlo Ancelotti.

Der 55-Jährige wurde am Mittwoch von den Königlichen als neuer Chefcoach im Estadio Santiago Bernabeu vorgestellt. Der Spanier erhält einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2018.

"Es ist sehr emotional"

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll, es ist sehr emotional, nach Hause zurückzukommen. Ich freue mich wahnsinnig", sagte Benitez bei seiner kurzen Rede sichtlich ergriffen. Der mächtige Präsident Florentino Perez betonte: "Das Schicksal von Real liegt nun in Ihren Händen. Sie sind Trainer des erfolgreichsten und größten Klubs der Welt. Mit Ihnen werden wir eine neue Ära beginnen."

Benitez ist in Madrid geboren und war von 1974 bis 1981 selbst für Real aktiv, allerdings nur für die zweite Vertretung. Von 1986 bis 1995 war er Trainer im Nachwuchs der Königlichen sowie bei der Reserve im sogenannten "Castilla"-Team.

Ancelotti genügt Ansprüchen nicht

Nach verschiedenen Stationen in der Primera Division, darunter sehr erfolgreich beim FC Valencia mit zwei Meisterschaften und dem UEFA-Cup-Sieg 2004, hatte Benitez beim FC Liverpool (2004 bis 2010) seine beste Zeit. 2005 gewann er mit den Reds in einem denkwürdigen Endspiel gegen den AC Mailand (mit Trainer Ancelotti) die Champions League.

Nach kurzen Engagements bei Inter Mailand und dem FC Chelsea war Benitez seit 2013 beim SSC Neapel tätig. In der vergangenen Woche hatte er dort seinen Abschied bekannt gegeben.

Ancelotti (55) war vor Wochenfrist von Real-Präsident Florentino Perez entlassen worden.

Der Italiener hatte zwar noch einen Vertrag bis 2016, genügte nach einer Saison ohne Titel allerdings nicht mehr den hohen Ansprüchen des Klubs, wie Perez betonte. In der Vorsaison hatte Ancelotti mit den Königlichen noch vier Titel errungen, darunter die lange herbeigesehnte "Decima", den zehnten Champions-League-Sieg der Klubgeschichte.

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