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König Felipe VI.
Der spanische König Felipe VI. wurde beim Pokalfinale im Mai ausgepfiffen © Getty Images

Der FC Barcelona muss wegen Pfiffen seiner Fans gegen König Felipe VI. und die spanische Nationalhymne eine Geldstrafe in Höhe von 66.000 Euro zahlen.

Das entschied das staatliche Sportgericht am Montag. Der spanische Monarch war Ende Mai in Barcelona beim Pokalfinale gegen Athletic Bilbao (3:1) lautstark ausgebuht worden.

Barcelona nannte die Strafe "ungerecht und inakzeptabel" und kündigte einen Einspruch an. Der Klub werde "die Meinungsfreiheit seiner Mitglieder und Fans verteidigen", hieß es in einer Erklärung: "Die Ereignisse im Nou Camp waren der Ausdruck eines Gefühls, sie waren nicht organisiert oder vom Klub gesteuert, aber der Klub respektiert diese vollauf."

Die Behörde sprach in ihrem Urteil von einem "Verhalten, das zum Ziel hatte, durch intolerantes Verhalten ein Sportereignis in eine Bühne für politische Ansprüche zu verwandeln." Auch Athletic Bilbao muss 18.000 Euro zahlen. Der spanische Verband wurde als Ausrichter zu einer Strafe in Höhe von 123.000 Euro verurteilt.

Sowohl die Anhänger Barcelonas (Katalonien) als auch Bilbaos (Baskenland) identifizieren sich eher mit ihrer Region und nicht mit der Nation Spanien.

Bereits im Vorfeld des Endspiels hatte die Regierung einen Brief an beide Klubs und an den spanischen Verband (RFEF) geschickt und darin vor möglichen Sanktionen gewarnt. Barca und Bilbao standen sich bereits 2009 und 2012 im Finale gegenüber. Auch bei diesen beiden Spielen war es zu ähnlichen Vorfällen gekommen.

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