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Der FC Barcelona reagiert schnell auf Manchester Uniteds Werben um den Brasilianer und will das Thema schnell beenden. Die große Frage ist: Wer wirft mehr Geld nach ihm?

Josep Maria Bartomeu, Präsident des FC Barcelona, stemmt sich gegen einen Wechsel von Neymar nach England.

"Wir wollen nicht, dass er geht", sagte er am Montagabend Radio Catalunya. "Er ist noch jung und wir wollen, dass er hier bei unserem Klub seine Karriere beendet."

Wenige Stunden zuvor hatten die britische Boulevardzeitung The Sun und das brasilianische Portal Globo Esporte vom konkreten Interesse Manchester Uniteds berichtet.

Die Engländer sollen bereit sein, die für Neymar vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 190 Millionen Euro zu zahlen.

Laut verschiedener Medien soll der 23-Jährige tatsächlich zu einem Transfer bereit und von ManUnited beeindruckt sein.

Neymars Vertrag in Barcelona läuft noch bis 2018. Bereits im Juni soll er sich mit Bartomeu mündlich über eine Verlängerung bis 2020 geeinigt haben. Jahresgehalt: zwölf Millionen Euro.

Uniteds Werben bringt Neymar jetzt aber offenbar ins Grübeln. Bartomeu hielt dagegen: "Wir werden Neymars Vertragsverlängerung in den nächsten Monaten besprechen, weil er hier bleiben muss. Nicht nur für die nächsten drei Jahre, sondern fünf oder zehn."

Laut ESPN plant Bartomeu außerdem, die Ausstiegsklausel sofort auf 250 Millionen Euro anzuheben. Im Gegenzug soll Neymar eine satte Gehaltserhöhung bekommen.

Das sei von Anfang an Neymars Ziel und der Flirt mit United nur ein Mittel zum Zweck gewesen, wird auf der Insel spekuliert.

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