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Geht er oder muss er bleiben? Der Wechsel des Torhüters von United zu Real platzt wohl. Denn der spanische Ligaverband gibt Reals Verzweiflungsvorstoß keine Chance.

Der spanische Ligaverband (LFP) hat die Hoffnungen von Real Madrid zerschlagen, Torhüter David De Gea von Manchester United nach Ende der Transferfrist noch über ein Gesuch bei der FIFA verpflichten zu können.

"Das Transferfenster ist gestern Abend zuende gegangen", teilte ein Sprecher der spanischen Zeitung El Pais mit. "Es gibt einfach ein paar Regeln, die für alle gelten und an die sich alle halten müssen."

Selbst die FIFA habe "nicht die Macht, einem Verein anzuordnen, einen Spieler rechtzeitig in das Transfermeldesystem einzutragen."

Real Madrid hatte behauptet, das Fax mit den erforderlichen Dokumenten aus Manchester sei erst um 23.59 Uhr in der spanischen Hauptstadt eingetroffen.

Die Königlichen hätten es daraufhin umgehend an den Ligaverband weitergeleitet, seien aber für den Verzug als solchen nicht verantwortlich zu machen.

Manchester behauptet, die erforderlichen Dokumente rechtzeitig geschickt zu haben.

Nach Informationen der AS hingegen hatten die Vereine um 23.30 Uhr Einigkeit über den Transfer erzielt. Doch durch die Nachverhandlungen von Real-Keeper Keylor Navas, der im Gegenzug nach Manchester wechseln sollte, seien die Unterlagen erst nach Mitternacht eingegangen.

Demnach seien die Transferunterlagen am Dienstag um 0.28 Uhr und damit 28 Minuten nach der Transfer-Deadline bei der LFP eingetroffen, womit der geplante Wechsel geplatzt wäre.

De Gea sollte für 30 Millionen zu Real, Navas für 15 Millionen Euro zu United wechseln. Beide Torhüter müssen zumindest vorerst bei ihren Klubs bleiben. 

De Gea droht bei Manchester nun die Reservebank, denn in den Planungen von Trainer Louis van Gaal scheint der Torhüter keine Rolle mehr zu spielen.

In den bisherigen Spielen dieser Saison stand der argentinische Nationalspieler Sergio Romero zwischen den Pfosten.

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