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94 Millionen Euro hat Real Madrid für ihn bezahlt. Trotzdem wird Gareth Bale bei anderen Top-Klubs gehandelt. Sein Berater schließt einen Wechsel jedoch aus.

Zumindest in der Nationalmannschaft läuft es prächtig für ihn. Mit Wales führt Gareth Bale die Qualifikationsgruppe B an, steht kurz vor dem Sprung zur EM. Im Verein dagegen ist der teuerste Stürmer der Welt (wechselte 2013 für rund 94 Mio. Euro von Tottenham zu Real Madrid) nicht immer vom Glück verfolgt. 

Bisweilen wird er sogar von Fans verspottet. In einer jüngsten Umfrage der spanischen Sportzeitung AS sahen nur 56 Prozent der Real-Anhänger in Bale einen Kandidaten für die Startelf der Königlichen. So in etwa muss sich eine Ohrfeige anfühlen. 

"Er ist sehr glücklich bei Real"

Der Waliser scheint nach wie vor nicht richtig angekommen zu sein bei den Madrilenen. Dazu passt, dass sich hartnäckige Wechselgerüchte um ihn halten. Manchester United soll in der jüngsten Transferperiode bereit gewesen sein, mehr als 100 Millionen Euro auszugeben, um Bale aus dem Bernabeau loszueisen. Das berichteten seinerzeit britische Medien. 

Von Bales Berater Jonathan Barnett gibt es dazu jetzt ein klares Dementi. Der Stürmer habe nie ernsthaft daran gedacht, Real zu verlassen und sich Manchester anzuschließen, sagte Barnett am Rande des Soccerex Global Convention, einem bekannten Wirtschaftskongresses innerhalb der Fußballbranche. 

Rekord bleibt "eine Weile" bestehen

"Er liebt es dort und es geht im gut. Ich denke, er ist sehr glücklich bei Real Madrid und hoffentlich wird er dort den Rest seiner Karriere verbringen", zitiert der britische Telegraph den Bale-Berater.

Ohnehin ist die Beziehung zwischen Real und Bale aus Sicht von Barnett in Stein gemeißelt - allein schon wegen der hohen Ablösesumme, die Real damals für den Stürmer auf den Tisch legte. Diese Rekordsumme werde "auf absehbare Zeit" bestehen bleiben, prophezeite Barnett. "Es wird eine Weile dauern, bis sie jemand überbietet."

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