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Madrid - Real-Boss Perez spricht über das Werben um Ronaldo und stellt klar, dass Paris St.-Germain schon eine Megasumme hinblättern musste. Die fixe Ablöse hat einen entscheidenden Haken.

Superstar Cristiano Ronaldo dürfte vorerst für keinen Verein der Welt vom spanischen Rekordmeister Real Madrid loszueisen sein.

Real-Boss Florentino Perez hat dem jüngsten Interesse des französischen Champions Paris St. Germain an dem portugiesischen Weltfußballer nachdrücklich eine Absage erteilt und pocht auf die festgeschriebene Ablösesumme.

"Wenn Paris Ronaldo haben will, ist es ganz einfach: Sie brauchen nichts anderes machen, als die eine Milliarde Euro zahlen, dann können sie ihn bekommen", sagte Perez im Interview mit dem spanischen Rundfunksender Radio Cope.

PSG soll 150 Millionen geboten haben

Paris hatte gegen Ende der am 31. August abgelaufenen Transferperiode ganz offenkundig verstärkt um den Weltfußballer geworben.

Angeblich sollen die Franzosen mithilfe ihrer katarischen Besitzer auch noch die Weltrekord-Ablöse von 150 Millionen Euro für den 30-Jährigen geboten haben, die Madrid allerdings ablehnte.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereitet Paris allerdings für den nächsten Sommer schon eine neue Offerte vor.

Milliarde macht Ronaldo praktisch unverkäuflich

Die Milliarden-Klausel hatte Real 2013 bei der Verlängerung von Ronaldos Vertrag bis 2018 symbolisch eintragen lassen. "Wir wollen", sagte Perez nun in dem Radio-Interview nochmals, "dass er auch in Zukunft bei Real bleibt. Man kann im Leben zwar nichts garantieren, aber derzeit ist Real Madrid ohne Cristiano Ronaldo unvorstellbar."

Ronaldo war 209 vom englischen Rekordtitelgewinner Manchester United zu den "Königlichen" gekommen. Die damalige Transfersumme von 94 Millionen Euro gilt bis heute als Weltrekord-Ablöse.

Ablöseklauseln in Dimensionen wie in Ronaldos Vertrag oder den 250 Millionen Euro für den argentinischen Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona machen die jeweiligen Spieler über die notwendige Liquidität hinaus praktisch unverkäuflich:

Durch die Regularien des Financial Fair Play des Europa-Verbandes UEFA kann kein Klub realistischerweise den entsprechenden Ausgaben die vorgeschriebenen Einnahmen gegenüber stellen. 

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