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Florentino Perez engagiert sich © Getty Images

Spaniens Rekordmeister engagiert sich in der Flüchtlingskrise. Real stimmt sich mit der Regierung ab, stellt zudem auch Infrastruktur und Sportgeräte zur Verfügung.

Real Madrid spendet eine Million Euro für die in Spanien ankommenden Flüchtlinge. Das teilte der Verein mit.

"Getreu seines Engagements für Solidarität hat der Verein diese Entscheidung getroffen mit dem Ziel, die Männer, Frauen und Kinder zu unterstützen, die gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen, um Krieg und Tod zu entkommen", heißt es auf Reals Webseite.

Klubpräsident Florentino Perez habe mit Ministerpräsident Mariano Rajoy telefoniert, um sich über weitere Details abzustimmen.

Außerdem stattet Real Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien mit Sport-Ausrüstungen aus und stellt mehrere Vereinsgebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung.

Damit folgen die Spanier dem Beispiel des FC Bayern. Die Münchner hatten am vergangenen Donnerstag als erster Welt-Klub in der Flüchtlingshilfe Flagge gezeigt und auch schon eine Million Euro für Unterstützungsmaßnahmen in Bayern gespendet.

Außerdem kündigte der Verein weitere Hilfeleistungen im Rahmen von Trainingscamps an.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stellte am Freitag umgerechnet 1,78 Millionen Euro für Hilfsprojekte zugunsten von Flüchtlingen zur Verfügung.

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