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Neymar stürmt seit 2013 für den FC Barcelona
Stürmer Neymar droht Ungemach durch seinen Ex-Klub © Getty Images

Barcelona - Der Barca-Star hat Ärger mit seinem Ex-Klub. Der FC Santos fühlt sich beim Wechsel hintergangen und hat die FIFA eingeschaltet. Es geht um die Höhe der Ablöse.

Dem brasilianischen Superstar Neymar in Diensten des FC Barcelona droht eine sechsmonatige Sperre.

Wie die Zeitung O Globo berichtet, hat Neymars Ex-Klub FC Santos einen entsprechenden Antrag beim Fußball-Weltverband FIFA gestellt. Es geht um angebliche Regelverstöße im Zuge des Wechsels zu den Katalanen.

Der 23-Jährige war 2013 für 55 Millionen Euro nach Barcelona gewechselt. Diese Summe hatten die Barca-Verantwortlichen damals zunächst genannt. Später gaben sie zu, dass bei dem Deal deutlich mehr Geld geflossen ist.

Die spanischen Behörden ermitteln wegen des Neymar-Transfers gegen Verantwortliche des FC Barcelona. Im Rahmen der Ermittlungen kam heraus, dass die Verpflichtung des Stürmers rund 95 Millionen Euro gekostet haben soll.

Der FC Santos fühlt sich deshalb von Barca, Neymar und dessen Vater, der als Vermittler für seinen Sohn tätig ist, hintergangen und pocht auf einen Paragrafen der FIFA-Disziplinar-Regeln. Der sieht für korruptes Verhalten bei Transfers Spielsperren oder Geldstrafen vor.

Neymar selbst bestreitet die Vorwürfe. Zuletzt hatte er verlauten lassen, vom damaligen Clubchef des FC Santos schriftlich die Erlaubnis über Verhandlungen mit Barca erhalten zu haben.

Der brasilianische Club vermutet, bei dem Transfer hintergangen worden zu sein

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