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Jose Mourinho war drei Jahre lang Trainer von Real Madrid
Jose Mourinho war drei Jahre lang Trainer von Real Madrid © Getty Images

Trainer Rafael Benitez steht bei Real Madrid unter Beschuss. Nun heißt es: Präsident Florentino Perez denkt über eine Rückkehr von Jose Mourinho nach.

Erst am vergangenen Donnerstag wurde Jose Mourinho beim FC Chelsea entlassen - und seit dem ersten Tag nach dem Rauswurf wird über die Zukunft des Portugiesen spekuliert.

Als wahrscheinlichster neuer Arbeitgeber für Mourinho galt bisher Manchester United, wo Trainer Louis van Gaal kurz vor dem Aus stehen soll.

Aber die Red Devils bekommen angeblich Konkurrenz. Und zwar von dem Verein, der eigentlich als sein unwahrscheinlichster neuer Arbeitgeber gelten durfte: Wie der spanische Radiosender Cadena Ser berichtet, könnte Mourinho überraschend zu Real Madrid zurückkehren.

Boss Perez soll Mourinho erwägen

Schon von 2010 bis 2013 hatte er die "Königlichen" trainiert. Vor dem vorletzten Spieltag seiner letzten Saison in der spanischen Hauptstadt hatte Präsident Florentino Perez die einvernehmliche Auflösung des Vertrages mit Mourinho bekanntgegeben.

Nun soll Perez über eine Rückhol-Aktion nachdenken - trotz der verbrannten Erde, die Mourinhos umstrittenes Regime bei seinem Klub hinterlassen haben soll.

Der Real-Boss klopfe demnach gerade ab, ob Mourinho dem Rest des Vorstandes zu vermitteln sei. Und die Verantwortlichen sollen geteilter Meinung darüber sein.

Benitez unter Beschuss

Der aktuelle Real-Trainer Rafael Benitez steht trotz des jüngsten 10:2-Sieges gegen Rayo Vallecano bei den Madrilenen unter Druck.

Der 55 Jahre alte Spanier hat wohl keine Unterstützer mehr innerhalb seiner Mannschaft. Auch die Wortführer Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos sollen sich von Benitez abgewendet haben.

Nun könnte es ganz schnell gehen - auch weil Perez angeblich fürchtet, ManUnited könnte ihm Mourinho wegschnappen. Deshalb denke der Präsident laut Cadena Ser sogar schon darüber nach, Benitez bereits vor dem nächsten Ligaspiel gegen Real Sociedad am kommenden Mittwoch durch Mourinho zu ersetzen.

Verbrannte Erde

In Sachen Stimmung könnte Real mit Mourinho aber auch vom Regen in die Traufe kommen. Denn "The Special One" legte sich in seiner Endphase in Spanien so ziemlich mit jedem an.

Er lieferte sich einen ständigen Kleinkrieg mit dem damaligen Barca-Trainer Pep Guardiola, pflegte Verschwörungstheorien gegen die Liga und die Schiedsrichter, sägte Reals Torwart-Ikone Iker Casillas ab und soll sich am Schluss genau wie nun wohl Benitez mit seiner Star-Truppe überworfen haben - inklusive des aktuellen Kapitäns Sergio Ramos.

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