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Marco Materazzi (l.) geriet mit Zinedine Zidane im WM-Finale 2006 aneinander © Getty Images

Zinedine Zidanes "Intimfeind" Marco Materazzi wünscht seinem früheren Widersacher viel Glück bei dessen neuer Aufgabe. Auf den geschassten Rafael Benitez ist der Italiener nicht gut zu sprechen.

Fast zehn Jahre ist es her, dass Zinedine Zidane im WM-Finale von Berlin Marco Materazzi mit seinem legendären Kopfstoß umstieß und sich die Rote Karte einhandelte.

Zumindest für den Italiener ist über die Sache längst Gras gewachsen - entsprechend wünscht er seinem früheren WIdersacher "viel Glück bei seiner Aufgabe." Leicht werde es für Zidane aber nicht, das Starensemble von Real Madrid zu trainieren, glaubt Materazzi.

"Alle großen Spieler, die auf die Trainerbank wechseln, müssen schon nach zwei, drei Spielen liefern. Das wird bestimmt kein Spaziergang", so Materazzi. Zugute komme Zidane seine natürliche Autorität "und dass er bereits einige Zeit bei Real arbeitet."

Auf den entlassenen Rafael Benitez ist Materazzi dagegen nicht gut zu sprechen. "Er hat immer die gleichen Probleme, genau wie zu meiner Zeit bei Inter Mailand. Damals hing er sich an Zanetti, Cambiasso und Cordoba ran und sprach kein Wort mit Chivu. Statt bei Real ein gutes Verhältnis zu Ronaldo aufzubauen, spannte er sich vor den Wagen von Bale."

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