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Zinedine Zidane wurde als Spieler Weltmeister und Champions-League-Sieger © Getty Images

Die anhaltende Krise bei Real Madrid könnte nun doch zu einem schnellen Wechsel auf der Trainerbank führen. Damit würde der Traum von Klub-Boss Perez wahr werden.

Noch trainiert Zinedine Zidane die zweite Mannschaft von Real Madrid.

Angesichts der derzeitigen Krise bei Spaniens Rekordmeister könnte er jedoch schon sehr bald befördert werden.

Die L'Equipe berichtet, dass Rafael Benitez schon in Kürze entlassen werden und die Real-Ikone Zidane als Trainer übernehmen könnte.

Wird Traum zur Notwendigkeit?

"Der Traum von Präsident Florentino Perez, Zidane als Trainer von Real zu sehen, könnte schon sehr bald zu einer Notwendigkeit werden ", schreibt die französische Sportzeitung.

Benitez werden nicht nur die zuletzt enttäuschenden Ergebnisse angelastet. Auch sein Verhältnis zu den Stars der Madrilenen gilt als zerrüttet.

Seine Beziehung zu Cristiano Ronaldo soll angespannt sein, auch wenn der Star erklärte, man soll dem Trainer Zeit geben. Zuletzt sorgte Benitez mit der Degradierung von Weltmeister Toni Kroos zum Ersatzspieler für Kopfschütteln.

Kredit scheint aufgebraucht

Nach der demütigenden 0:4-Klasche im Clasico gegen den FC Barcelona im November hatte Perez seinem Coach noch den Rücken gestärkt. Einen Monat später scheint mit der Niederlage beim FC Villarreal Benitez' Kredit aufgebraucht zu sein.

Real hat drei der letzten fünf Spiele in der Primera Division verloren und als Tabellendritter schon fünf Punkte Rückstand auf die beiden Rivalen Barcelona und Atletico Madrid. (DATENCENTER: Tabelle)

Zidane steht Reals Reserveteam Castilla in der Segunda Division B, der dritten spanischen Liga, momentan auf dem zweiten Platz.

Nach Reals 0:4-Debakel gegen Barca hatte der Franzose keine großen Ambitionen auf den Job als Cheftrainer der ersten Mannschaft gehegt. "Ich bin Trainer von Castilla. Benitez ist Trainer der ersten Mannschaft - und die Dinge sind gut so", hatte Zidane gesagt.

Zidane hat "keine Eile"

"Die Gegenwart heißt Castilla und so werden wir weitermachen. Ich habe keinerlei Eile", meinte der ehemalige Mittelfeldregisseur Ende November. Er habe noch viel zu lernen und wolle, wie in seiner Karriere als Trainer, "Schritt für Schritt" voran gehen.

Nun könnte es sein, dass sein nächster Schritt gleich ein riesiger Sprung wird.

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