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Der neue Bayern-Coach äußert sich über den Trainer-Verschleiß bei den Königlichen. Mit seiner Kritik springt er einem Kollegen zur Seite. Es geht aber auch um seine Vergangenheit.

Man möchte meinen, Carlo Ancelotti stecke mitten in den Vorbereitungen auf sein Engagement beim FC Bayern München. Bekanntlich löst der Italiener im Sommer Pep Guardiola als Trainer an der Säbener Straße ab. 

Gedanklich beschäftigt sich Ancelotti aber offenbar noch mit seiner Vergangenheit bei Real Madrid. In einem Interview mit der Online-Plattform von Sina Sports kritisierte der 56-Jährige jetzt Real-Boss Florentino Perez - und sprang dabei einem Kollegen zur Seite.

"Ich weiß, dass die Arbeit immer von den Ergebnissen beurteilt wird und ich weiß auch, dass unsere Arbeit immer Stoff für Diskussionen bietet", sagte Ancelotti mit Blick auf die jüngste Entlassung von Rafael Benitez. "Aber ich muss diesmal wirklich mit mir kämpfen, um diese Entscheidung des Präsidenten zu verstehen. Es ist gerade mal die halbe Saison rum!"

Ancelotti selbst war es unter Perez einst ähnlich wie Benitez ergangen. Er gewann die Klub-WM, musste jedoch wenige Monate später nach dem Scheitern in der Champions League und Platz zwei in der Meisterschaft seinen Hut nehmen.

So ganz scheint Ancelotti seine Demission noch nicht überwunden zu haben. Dass in Zinedine Zidane jetzt schon der fünfte Trainer binnen sieben Jahren bei den Königlichen anheuert, sieht der Italiener kritisch.

"Diese Serie zieht eine Frage nach sich, die man beantworten sollte. Ist wirklich immer der Trainer schuld? Macht immer nur er etwas falsch? Jeder kann seine eigenen Schlüsse ziehen", sagte Ancelotti Sina Sports

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