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James Rodriguez rechtfertigt sich kurios für seine Jagd über die Autobhan. Viel mehr warnt er vor der Aufgabe bei seinem Ex-Klub Valencia (So., ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

Einen Tag nach dem Raser-Eklat durch Real Madrids Star James Rodriguez hat Rafael Benitez den Kolumbianer in Schutz genommen.

"Er ist ein guter Junge. Er arbeitet gewissenhaft und hat uns eine glaubhafte Erklärung für den Vorfall gegeben. Es ist ein privates Thema, ich möchte es nicht bewerten, man muss abwarten", erklärte der Trainer der Königlichen am Samstag auf der Pressekonferenz vor Madrids Gastspiel beim FC Valencia (So., 20.30 Uhr im LIVETICKER).

Zum Inhalt der Erklärung des WM-Torschützenkönigs gab Real kein Statement ab. Laut der spanischen Zeitung El Mundo soll James allerdings seine Flucht am Freitag bei der Fahrt zum Trainingsgelände mit der "Angst vor einer Entführung" begründet haben. In seiner Heimat Kolumbien sei es üblich, dass Entführer sich als Polizisten ausgeben.

Rodriguez war am Freitag mit 200 Stundenkilometern über die Autobahn gerast und wurde von einer zivilen Polizeistreife mit Blaulicht bis zu Reals Trainingsgelände in Valdebebas verfolgt. Nun drohen ihm juristische Konsequenzen: Für seine Fahrt mit mehr als 100 Stundenkilometern oberhalb der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit könnte er nicht nur seinen Führerschein für einige Zeit verlieren, sondern auch mit einer Haftstrafe von mehreren Monaten belegt werden.

Der Klub hatte zunächst keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgeben wollen, der von der Polizei aber bestätigt wurde.

Zum Spiel bei seinem Ex-Klub Valencia, mit dem er zweimal spanischer Meister wurde, sagte der in Madrid zuletzt in der Kritik stehende Benitez: "Valencia steht unter Druck, sie haben trotz des Trainerwechsels keine guten Resultate erzielt. Aber die Fans werden ihr Team bedingungslos anfeuern. Das wird dem Team helfen."

Real ist nach 17 Spielen mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer FC Barcelona Dritter, Valencia ist mit 22 Punkten nur Zehnter.

Der Klub von Weltmeister Shkodran Mustafi hatte Anfang Dezember den ehemaligen englischen Nationalspieler Gary Neville als Nachfolger des zurückgetretenen Portugiesen Nuno Espirito Santo präsentiert. Unter Neville wartet Valencia in der Primera Division immer noch auf den ersten Sieg.

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