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Josep Maria Bartomeu findet die Transfersperre für Real und Atletico ungerecht © Getty Images

Real und Atletico Madrid gehen gegen das Urteil vor, bis 2017 keine Spielerverpflichtungen tätigen zu dürfen. Ausgerechnet vom FC Barcelona kommt Rückendeckung.

Nach der von der FIFA verhängten Transfersperre für Real und Atletico Madrid gilt der FC Barcelona als lachender Dritter, da er auf nationaler Ebene fortan kaum noch Konkurrenz im Werben um neue Spieler hat.

Das Urteil der Disziplinarkommission des Weltverbands ruft beim amtierenden spanischen Meister allerdings keine Schadenfreude, sondern vielmehr Unverständnis hervor.

Die Entscheidung der FIFA sei "unverhältnismäßig und übertrieben", sagte Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu nach dem 6:0-Schützenfest von Lionel Messi und Co. gegen Athletic Bilbao am Sonntag zu Movistar Plus

"Wir haben diese Sanktion (im Jahre 2014; Anm. d. Red.) erlitten und wissen, wie hart sie ist. Sie ist nicht gut für den Fußball an sich. Wenn Real und Atletico so handelten wie wir damals, dann hat diese Sanktion ehrlich gesagt keinen Sinn. Die Vorschriften der FIFA sind gut, sollten aber auf eine andere Art und Weise umgesetzt werden", meinte der 52 Jahre alte Spanier.

Real und Atletico waren am vergangenen Donnerstag wegen diverser Verstöße gegen Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern mit einem Transferverbot für die kommenden beiden Wechselperioden belegt worden.

Daraufhin erhoben sie Einspruch und bekamen dabei sogar Rückendeckung vom spanischen Liga-Verband.

Das Verhalten der beiden Top-Klubs sei "immer im Sinne des Respekts, des Interesses und der Ausbildung der Minderjährigen" gewesen, hieß es unter anderem in einer offiziellen Stellungnahme des Verbands.

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