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Die Primera Division muss allen TV-Sendern Zusammenfassungen aller Spiele zur Verfügung stellen
Die Primera Division steht hinter Real und Atletico Madrid © Getty Images

Nach der Transfersperre durch die FIFA stärkt die Primera Division den sanktionierten Topklubs aus Madrid den Rücken. Das Strafmaß sei "unverhältnismäßig".

Nach der Transfersperre durch die FIFA hat sich hat sich der spanische Ligaverband in einem Statement hinter Real und Atletico Madrid gestellt.

Die Sanktion gegen die beiden Topklubs sei "unverhältnismäßig gemessen am Verhalten der Vereine und den Umständen", hieß es in einer Pressemitteilung.

Ferner fügte die Primera Division an, dass die FIFA mit der Sperre "keineswegs die Kleinen" schütze.

Die Disziplinarkommission der FIFA hatte die Spanier mit einem Transferverbot für die kommenden beiden Wechselperioden und somit für ein Jahr belegt.

Grund für die drastischen Strafen seien diverse Verstöße gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern.

"Die FIFA setzt sich für die Rechte der Spieler unter 18 Jahren ein, ganz egal ob sie weiblich oder männlich, Amateure oder Profis sind", hieß es in der Mitteilung: "Die Rechte müssen weiter geschützt werden."

Das Verbot bezieht sich auf den gesamten Verein - ausgenommen die Beach-, Futsal sowie Frauen-Abteilungen -, beinhaltet jedoch nicht die Abgabe von Spielern.

Zudem müssen beide Vereine Geldstrafen in Höhe von umgerechnet 825.000 Euro (Atletico) und 330.000 Euro (Real) zahlen.

Während des aktuellen Transferfensters, das in Spanien am 1. Februar um 23.59 Uhr schließen wird, dürfen beide Vereine aber noch Akteure verpflichten.

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