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Als Reaktion auf den Arroganz-Anfall von Cristiano Ronaldo trommelt Dani Alves seine Teamkollegen vom FC Barcelona zusammen. Die Botschaft lautet: Wir sind ein Team.

An wen das letzte Instagram-Posting von Barcelonas Dani Alves da Silva gerichtet war, ist nicht schwer zu erraten.

Der 32 Jahre alte Abwehrspieler veröffentlichte auf seinem privaten Account ein Foto, welches das Team lachend und gut gelaunt im Training zeigt. Zu dem Schnappschuss schreibt er: "Die wahre Größe einer Mannschaft zeigt sich im Respekt und im Zusammenhalt. Nur zusammen waren, sind, werden wir sein, was immer wir sind."

Reaktion auf Ronaldos Team-Kritik

Dieser Post war offenkundig als Reaktion auf den Arroganzanfall von Cristiano Ronaldo gedacht, der seine Mitspieler von Real Madrid nach der Derbyniederlage gegen Atletico bloß gestellt hatte ("Wenn alle auf meinem Level wären, wären wir Tabellen-Erster").

Zudem hatte sich Ronaldo vor wenigen Tagen bereits einen Seitenhieb gegen Barcelona geleistet. Der Portugiese, dessen schwieriges Verhältnis zu Lionel Messi immer wieder Thema ist, hatte sich nach dessen Elfmeter-Trick ein paar süffisante Bemerkungen in Richtung der anwesenden Journalisten nicht verkneifen können.

So deutete er unter anderem an, er wisse ganz genau, was Messis Motivation bei der seither viel besprochenen Elfmeter-Szene gewesen sei. Eine Theorie ist, dass Messi Suarez den Ball auflegte, um diesen im Kampf um die Torjägerkanone vor Ronaldo zu platzieren.

Zusammenhalt nur gespielt?

Des Weiteren bezweifelte Ronaldo nur wenig subtil, dass der Zusammenhalt bei den Spielern des FC Barcelona wirklich so groß sei, wie es in der Öffentlichkeit gern den Anschein mache. Bei Real Madrid sei es nicht vonnöten, auch privat miteinander zu verkehren um gemeinsam Erfolge zu feiern, ließ der Real-Star damals verlauten. Ob ihn die Niederlagen gegen Atletico eines Besseren belehrt?

Zumindest hat sich Ronaldo inzwischen für die Bemerkungen in Richtung seiner Mannschaftskollegen entschuldigt. Offenbar war es Alves und seinen Teamkollegen in dieser Sache aber dennoch wichtig, das letzte Wort, oder eben Foto zu haben.

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