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Neymar
Neymar soll innerhalb von drei Jahren eine Steuerschuld von umgerechnet 15,2 Millionen Euro angehäuft haben © Getty Images

Juristischer Ärger für Neymar: Der Brasilianer in Diensten des FC Barcelona wird wegen eines Steuervergehens offenbar zu einer saftigen Strafe verurteilt.

Superstar Neymar vom FC Barcelona muss offenbar tief in die Tasche greifen.

Im Prozess um die angebliche Steuerhinterziehung hat ein Verwaltungsgericht in Rio de Janeiro den Brasilianer zu einer Nachzahlung in Höhe von 188 Millionen Reais, umgerechnet rund 46 Millionen Euro, verdonnert. Das berichtet das brasilianische Nachrichtenportal Folha de S. Paulo.

Die von den drei Vermarktungsfirmen Neymars in den Jahren 2012 bis 2014 angehäufte Steuerschuld belaufe sich auf 63,6 Millionen Reais (15,2 Millionen Euro). Der hohe Betrag, den Neymar dem Bericht zufolge zahlen soll, ergebe sich daraus, dass in Brasilien bei Steuervergehen der doppelte Wert der Schulden als Strafe hinzugerechnet wird.

Erst Ende Januar war Neymar wegen eines weiteren Steuervergehens aus den Jahren 2007 und 2008 zu einer Strafzahlung von umgerechnet 110.000 Euro verurteilt worden.

Zudem geriet Neymar wegen seines Wechsel vom FC Santos zum FC Barcelona 2013 in den Fokus der Ermittler. Der Klub hatte ursprünglich angegeben, Neymar für 57,1 Millionen Euro vom FC Santos verpflichtet zu haben. Später stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Brasiliens WM-Star auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

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