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So harmonisch wie in diesem Bild von 2013 ging es selten zu zwischen Gerard Pique (l.) und Alvaro Arbeloa. Nun haben sie ihren Streit aber beigelegt. © Getty Images

Barcelona - Gerard Pique und Alvaro Arbeloa stritten sich sogar wegen Rechtschreibfehler. Nun, da Arbeloa bei Real Madrid aufhört, reicht ihm Barcas Pique die Hand zum Frieden.

Das Verhältnis von Gerard Pique und Alvaro Arbeloa als komplex zu bezeichnen, wäre untertrieben. Einst galten der Barca-Verteidiger und der Real-Abwehrspieler als gute Bekannte, fast schon Freunde.

In den letzten Jahren schien davon aber nicht mehr viel übrig geblieben zu sein.

Immer wieder zofften sich die beiden medienwirksam in den sozialen Netzwerken. Einmal ging es sogar um die richtige Rechtschreibung.

Nun aber ist Pique auf Kuschelkurs gegangen zum Rivalen. Rechtsverteidiger Arbeloa, der bei Real Madrid in dieser Saison kaum noch eine Rolle spielte (sechs Einsätze in der Liga), wird die Königlichen zum Saisonende nach sieben Jahren und mehr als 250 Spielen verlassen.

"Wir hätten es nicht tun sollen"

Nach dem 3:2 Reals gegen Valencia wurde Arbeloa von seinen Mannschaftskameraden und den Fans mit Applaus verabschiedet. Und auch Pique schlug aus der Ferne versöhnliche Töne an.

"Ich wünsche ihm das Beste. Er hatte eine großartige Karriere und wenn sie ihn so verabschiedeten, dann wird er es sich verdient haben. Manchmal war der Ton ziemlich hart und wir hätten es nicht tun sollen. Er hatte eine großartige Karriere mit großen Titeln, vor allem die Weltmeisterschaft. Wohin immer er auch geht: Ich wünsche ihm das Beste", sagte er nach dem 5:0 des FC Barcelona gegen Espanyol.

 

 

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