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Granada CF v FC Barcelona - La Liga
Luis Suarez feiert eines seiner drei Tore gegen Granada. Neymar gratuliert. © Getty Images

Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Cristiano Ronaldo. Und jetzt, endlich: Luis Suarez. Seit der Saison 2009/2010 ist in der Primera Division zum ersten Mal wieder jemand Torschützenkönig geworden, der nicht auf die Namen Messi oder Ronaldo hört.

Und wie! 40 Tore hat Suarez in dieser Saison in der Liga für den FC Barcelona erzielt, mit seinen drei Treffern zum Abschluss in Granada hat der Uru seine Mannschaft beinahe im Alleingang zum 24. Meisterschaft geschossen – und sich selbst die Trophäe "Pichichi", die spanische Torjägerkanone, gesichert.

Suarez als Übermensch gefeiert

Da wirken selbst die 30 Treffer Robert Lewandowskis vom FC Bayern München im Vergleich fast schon mickrig. Die 40 Tore machten Suarez auch zum besten Torschützen Europas,er landete auch in der Wertung für den Goldenen Schuh auf Rang eins.

Kein Wunder, dass Suarez in Spaniens Presse als "Übermensch" (Mundo Deportivo) gefeiert wurde.

14 Tore in den letzten fünf Spielen

"Wir sind verdient Meister geworden", sagte Suárez, als er sich am Samstag nach dem Triumph aus der Jubeltraube um Keeper Marc-Andre ter Stegen, der in Granada den verletzten Claudio Bravo vertrat, gelöst hatte. "Wir mussten leiden, der Druck war hoch, aber diese Mannschaft ist gemacht, um Titel zu gewinnen", sagte Suarez, dem in den letzten fünf Spielen sagenhafte 14 Treffer gelangen.

Messi schaffte in dieser Spielzeit 26 Tore, Barcas dritter Sturmsuperstar Neymar 24. Immerhin zwei mehr als Antoine Griezmann von Atletico Madrid schaffte.

Platz zwei in der Torschützenliste sicherte sich Cristiano Ronaldo von Real Madrid mit 35 Treffern, davon zwei am letzten Spieltag bei Deportivo La Coruna.

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