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Javier Tebas ist Präsident der spanischen Liga
Javier Tebas ist Präsident der spanischen Liga © Getty Images

Javier Tebas ist sich der Gefahr von Wett- bzw. Spielmanipulationen in der Primera Division bewusst. Man beobachte die Problematik - und könne Vergehen hart bestrafen.

Die Primera Division ist sich der steigenden Gefahr von Wett- bzw. Spielmanipulationen bewusst.

Bei 380 Begegnungen pro Saison gebe es immer ein entsprechendes Risiko, erklärte Ligachef Javier Tebas im Interview mit El Mundo.

Die zuständigen verbandsinternen Stellen würden die Problematik deshalb beobachten und bei Auffälligkeiten weitere Informationen sammeln.

In der Regel gehe es dabei um "drei oder vier Spiele pro Saison in der Primera und sieben oder acht in der Segunda Division".

Allerdings würde ein solcher Alarm keineswegs sofort bedeuten, dass die Partie wirklich verschoben worden ist, sondern bloß, dass die Möglichkeit bestehe.

"Ein Alarm bedeutet, dass wir den Fall untersuchen und entweder nach einigen Wochen archivieren oder an die Polizei weitergeben", sagte Tebas.

Darüber hinaus sei bekannt, dass einige Profis entgegen aller Verbote selbst bei Wettanbietern Geld setzen würden.

"Ja, wir wissen, dass es einige Spieler gibt, die wetten. Sie können nicht auf ihre eigenen Spiele wetten, das ist klar. Aber es ist ein ernsthaftes Vergehen, das nicht nur durch die Statuten der Liga bestraft werden kann, sondern auch durch das Gesetz über Sportwetten", so der 53-Jährige weiter.

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