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Atletico Madrid kann sich auf ein sattes Plus bei den TV-Einnahmen einstellen
Atletico Madrid kann sich auf ein sattes Plus bei den TV-Einnahmen einstellen © Getty Images

Spanien zieht die Zentralvermarktung vor und die Vereine können sich auf ein sattes Plus einstellen. Atletico Madrid erhält künftig mehr als der FC Bayern in Deutschland.

Jahrelang vermarkteten die spanischen Klubs ihre TV-Rechte selbst.

Nun führt die Primera Division die Zentralvermarktung ein und für die Vereine bedeutet das einen wahren Geldsegen.

Insgesamt gibt es durch die um ein Jahr vorgezogene Zentralvermarktung 1,5 Milliarden Euro zu verteilen.

Atletico von 45 auf 100 Millionen

Die Nobelklubs Real Madrid und FC Barcelona verhandelten separat und schlugen jeweils rund 140 Millionen für sich heraus.

Nach Informationen des kicker sickerte nun auch durch, wie hohe TV-Einnahmen die anderen Vereine nächstes Jahr erzielen werden.

Insbesondere Atletico Madrid, das den FC Bayern im Halbfinale der Champions League ausschaltete, macht demnach einen großen Sprung.

Der Hauptstadtklub nahm dieses Jahr noch 45 Millionen Euro ein und soll kommende Saison 100 Millionen erhalten.

Grund dafür sind erfolgsabhängige Faktoren wie Tabellenplätze und Einschaltquoten in den vergangenen fünf Jahren.

Geldsegen für Provinzklub Eibar

Der FC Sevilla steigert sich von rund 40 auf mehr als 60 Millionen Euro.

Auch für die kleinen Vereine lohnt sich der neue TV-Vertrag: Provinzklub SD Eibar klettert von bisher 18 auf 43 Millionen Euro.

Zum Vergleich: Der FC Bayern, deutscher Spitzenreiter in Sachen TV-Einnahmen, plant für die kommende Saison rund 73 Millionen aus dem TV-Topf der Bundesliga. Für die aktuelle Saison erhielt der Rekordmeister rund 58 Millionen Euro.

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