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Jese Rodriguez spielt seit 2013 für die Profis für Real Madrid © Getty Images

Offensiv-Allrounder Jese Rodriguez erwägt, Real Madrid zu verlassen und bei einem Klub im Ausland zu reifen. Sein Berater würde ihn gerne in Deutschland unterbringen.

Nach der Verpflichtung von Alvaro Morata hat Offensiv-Allrounder Jese Rodriguez bei Real Madrid kaum Aussichten auf Spielpraxis. Die Zeichen stehen auf Abschied.

"Als Trainer würde ich ihn behalten. Als Familienmitglied oder Freunde würde ich ihm raten, sich woanders Spielminuten zu suchen", sagte Real-Coach Zinedine Zidane der Marca.

Auf den Spuren von Raul und Carvajal

Wie die vereinsnahe Zeitung AS berichtet, sucht der Berater des Spielers, Gines Carvajal, bereits intensiv nach einem Abnehmer. Da Carvajal gute Beziehungen nach Deutschland hat, würde er seinen Klienten am liebsten in der Bundesliga unterbringen. 

Der Agent vermittelt seit Jahren spanische Spieler nach Deutschland, so beispielsweise Raul Gonzalez (2010 zu Schalke 04) oder Dani Carvajal (2012 zu Bayer Leverkusen).

Rodriguez soll dem Wunsch seines Beraters nachgehen, wenngleich auch ein Wechsel nach England als Option für den 23-Jährigen gilt. Diverse Interessenten aus Spanien, wie Espanyol Barcelona oder UD Las Palmas, sind bei dem Eigengewächs der Königlichen offenbar abgeblitzt.

Dortmund bevorzugt Schürrle

Als potentielle deutsche Abnehmer für Rodriguez wurden zuletzt Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen gehandelt. Die Dortmunder haben nach der Verpflichtung von Andre Schürrle allerdings keinen Bedarf mehr im Sturm. 

Rodriguez ist in der Offensive vielseitig einsetzbar. Am wohlsten fühlt er sich auf dem linken Flügel. Real würde sich bei einem Transfer ein Rückkaufrecht sichern. Jese gilt als eines der größten Talente des Real-Nachwuchses, konnte sich wegen diverser Verletzungen und Konkurrenten wie Cristiano Ronaldo, Gareth Bale oder Karim Benzema aber nie einen Stammplatz erarbeiten.

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