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Neymar
Die Behörden hatten vergangene Woche die Ermittlungen gegen Neymar eingestellt © Getty Images

Dem FC Barcelona und Neymar drohen möglicherweise doch Ärger mit der Justiz. Nach der Einstellung der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft nun in Berufung.

Das Gerichtsverfahren um Spaniens Meister FC Barcelona und den brasilianischen Starspieler Neymar könnte in die nächste Runde gehen.

Knapp eine Woche, nachdem die Behörden die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen und dessen Vater eingestellt hatten, legte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag Berufung ein. Beiden werden Korruption und Verschleierung der wahren Kosten von Neymars Transfer zu Barca im Jahr 2013 vorgeworfen.

"Wir können die Sichtweise des zuständigen Richters nicht teilen, wonach die vorliegenden Fakten nicht auf Betrug hinweisen", teilten die Strafverfolger mit. Demnach seien einige relevante Dokumente bislang nicht berücksichtigt worden.

Die Ermittlungen waren ursprünglich vom brasilianische Investmentfonds DIS angeschoben worden, dem früher alle Rechte an Neymar gehörten. Laut erster Angaben sollte der Transfer vom FC Santos 57,1 Millionen Euro gekostet haben. Wie sich aber später herausstellte, betrugen die Kosten mindestens 86,2 Millionen Euro.

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