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Edgardo Bauza sieht den Umgang des FC Barcelona mit Lionel Messi sehr kritisch. Sowohl die Häufigkeit der Einsätze als auch die Diagnose der Verletzung verwundern Bauza.

Die neuerliche Verletzung von Lionel Messi schlägt auch in seinem Heimatland hohe Wellen.

Argentiniens Nationaltrainer Edgardo Bauza hat nun den FC Barcelona wegen seines Umgangs mit dem Weltfußballer hart kritisiert.

"Barcelona wendet sich immer wieder an uns und sagt, dass wir auf Messi aufpassen müssen. Dabei passen sie selbst nicht sehr gut aus ihn auf", erklärte Bauza Fox Sports. Der Vorwurf: Der Weltfußballer wird zu häufig eingesetzt.

Bauza führte aus, dass Messi bereits angeschlagen das WM-Qualifikationsspiel gegen Uruguay im September spielen musste. Vier Tage später verhinderte seine Adduktorenverletzung dann den Einsatz gegen Venezuela.

Nach seiner Rückkehr vom Nationalteam wurde Messi in allen vier Spielen Barcas eingesetzt. Gegen Atletico Madrid zog er sich dann am Mittwoch eine Leistenverletzung zu und muss drei Wochen pausieren.

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"Wir haben die offizielle Diagnose aus Barcelona erhalten. Für uns fühlt sich das komisch an, weil drei Wochen nicht ausreichen, um die Verletzung auszuheilen", erklärte Bauza ESPN. "Wir haben noch nicht mit ihm sprechen können, aber wir wollen wissen, wie schwer die Verletzung ist."

Barca habe die Situation für den argentinischen Verband verkompliziert, da man sich auf das offizielle Statement verlassen müsse. "Unsere Teamärzte warten auf die MRT-Ergebnisse, um den Grad der Verletzung zu kennen", sagte Bauza.

Erst danach wisse man, ob Messi auch für die WM-Qualifikationsspiele im Oktober ausfalle. Sein Gefühl sei jedoch schlecht, erklärte der Nationaltrainer.

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