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München - Eine Aussage von Bayern-Star Franck Ribery über seinen Landsmann Antoine Griezmann sorgt in Spanien für Aufsehen. Griezmann und der Präsident von Atletico Madrid reagieren.

Franck Ribery ist derzeit in aller Munde - nicht nur auf dem Platz, nicht nur in Deutschland.

Die jüngsten Aussagen des Bayern-Stars in der Sport Bild, sein französischer Landsmann Antoine Griezmann sei noch kein Weltklasse-Spieler - in Deutschland eher unter dem Radar gelaufen -, haben in Spanien für Entrüstung gesorgt. 

"Er hat es vergangene Saison gut gemacht. Aber Weltklasse ist es, diese Leistung konstant zu zeigen. Es heißt so schnell nach einem guten Jahr: 'Der Spieler ist überragend, er muss den Goldenen Ball gewinnen.' Aber ich sage: Nein! Qualität ist es, diese Leistung über zehn, zwölf, 15 Jahre zu zeigen. Dann gratuliere ich auch", sagte Ribery über den Offensivmann von Atletico Madrid.

Spaniens Sportpresse wertete diese Worte prompt als Anfall von Eifersucht. La Vanguardia schrieb beispielsweise: "Ribery gefällt es offensichtlich nicht, dass es außer ihm in Frankreich noch einen anderen Star gibt."

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Atletico-Boss reagiert spöttisch auf Ribery

Atleticos Präsident Enrique Cerezo konstatierte mit einem Hauch von Spott: "Ribery war und ist ein großer Spieler. Aber er ist jetzt ein bisschen älter und man muss ihm manche Dinge, die er von sich gibt, nachsehen."

Und auch Griezmann selbst, bei der EM Torschützenkönig mit sechs Treffern und bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres unter den Top drei, wollte den kleinen Seitenhieb von Ribery nicht auf sich sitzen lassen.

"Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Jeder hat seine Meinung, für meinen Vater und die Fans von Atletico bin ich der beste Spieler der Welt", sagte der 25-Jährige bei Eurosport und gab zu verstehen: "Wir werden am Ende meiner Karriere sehen. Ich habe schließlich noch zehn Jahre vor mir."

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