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Alvaro Morata erzielt für Real kurz vor Schluss den Siegtreffer. Cristiano Ronaldo hebt allerdings wie ein Verteidiger den Arm, anstatt zu jubeln - aus Frust?

Ein spätes Tor von Alvaro Morata rettete Real Madrid gegen Athletic Bilbao den Sieg.

Sieben Minuten vor dem Ende stocherte der Stürmer den Ball im zweiten Versuch in den Kasten, nachdem seine Direktabnahme aus kurzer Distanz zuvor von Bilbaos Goalie Gorka Iraizoz abgewehrt worden war.

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Die Freude bei Morata war riesengroß, auch die Fans und der Großteil der Mannschaft waren begeistert. Cristiano Ronaldo sorgte dagegen für Verwunderung.

Schwache Saison

Direkt nachdem Morata den Ball im Tor untergebracht hatte, hob Ronaldo den Arm und blickte Richtung Linienrichter - als sei er ein Verteidiger, der auf eine mögliche Abseitsstellung hinweisen willl. Spielte dabei etwa der Frust eine Rolle, weil Ronaldo kurz hinter Morata wohl ebenfalls zum Abschluss gekommen wäre?

Die Spekulationen sind auf alle Fälle da. Ronaldo hat nach acht Spieltagen weiterhin für seine Verhältnisse schwache zwei Treffer auf dem Konto.

Ronaldo frustriert Kroos

Toni Kroos (l.) beschwert sich bei Cristiano Ronaldo
Toni Kroos (l.) beschwert sich bei Cristiano Ronaldo © SPORT1

In einer weiteren Szene sorgte Ronaldo bei Teamkollege Toni Kroos für Frust, als er sowohl den besser postierten Morata als auch Kroos übersehen und lieber selbst abgeschlossen hatte und damit in der Nachspielzeit die Entscheidung verpasste.

Morata aber fand Verständnis für Ronaldo. "Wenn jemand es gewohnt ist, fast 70 Tore pro Saison zu erzielen, ist er fast wie ein Torsüchtiger. Für uns ist er der wichtigste Spieler der Mannschaft und wir hoffen, dass er viele Treffer erzielt, denn er ist keine Maschine", sagte der Matchwinner, der zudem seinen 24. Geburtstag feierte: "Er ist ein Mensch, auch wenn er von einem anderen Planeten kommt und anders ist. Er hat auch das Recht, zu versagen."

Für Real endete die Partie am Ende glücklich, es war aber nicht der Abend des Cristiano Ronaldo. "Bei ihm klappt zur Zeit überhaupt nichts", schrieb die AS, Mundo Deportivo bezeichnete ihn gar als "Egoisten".

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