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Real Madrid muss mehrere Millionen Euro zurückzahlen © Getty Images

Der spanische Topklub profitiert von illegalen Fördergeldern und muss über 20 Millionen Euro an den Stadtrat zurückzahlen. Eine Zahlung aus dem Jahr 2011 macht Probleme.

Spaniens Rekordmeister Real Madrid hat in der Vergangenheit unrechtmäßig von Beihilfen profitiert und musste diese nun zurückzahlen. Auf Geheiß der Europäischen Union überwies der Verein 20,3 Millionen Euro an den Stadtrat. Dies bestätigten offizielle Vertreter der Stadt am Freitag. 

Die Summe resultierte aus einer Entschädigungszahlung aus dem Jahre 2011, als die Stadt dem Klub 22,7 Millionen Euro wegen eines Jahre zuvor geplatzten Grundstücksverkaufes bezahlte. Laut der EU-Kommission sei diese Zahlung um 18,4 Millionen Euro zu hoch ausgefallen, was einer illegalen Förderung gleichgekommen sei.

Die EU-Kommission hatte im Juli die Königlichen und sieben weitere spanische Fußball-Klubs angewiesen, Gelder aus Steuererleichterungen und Grundstücksveräußerungen zurückzuführen, die den Vereinen einen unfairen Vorteil verschaffen.

Nach EU-Regelungen dürfen Regierungsinstitutionen kommerziell orientierte Unternehmen nicht mit Beihilfen unterstützen, wenn dies den Wettbewerb beeinflusst. 

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