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Kevin-Prince Boateng zeigt mit Las Palmas in der Primera Division frechen Fußball. Spaniens Presse gerät nach dem Tor des Ghanaers beim 3:1 gegen Bilbao ins Schwärmen.

UD Las Palmas zählt zu den Überraschungsteams der Primera Division. Das Team von der Ferieninsel Gran Canaria mischt die Liga mit erfrischendem und erfolgreichem Fußball auf. Mittendrin: Kevin-Prince Boateng.

Der im Sommer ablösefrei verpflichtete Bruder von Bayern-Profi Jerome ist der Star und beste Torschütze der Kanaren. Beim 3:1 gegen Athletic Bilbao am Montag brachte der gebürtige Berliner den Tabellenzehnten mit seinem fünften Saisontreffer auf die Siegerstraße.

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Sein "Dosenöffner" kurz vor der Halbzeit war allerdings die letzte Aktion des ehemaligen Schalkers: Boateng konnte aufgrund von Knieproblemen nicht weitermachen. Las Palmas‘ Trainer Quique Setien geht von mindestens einem Spiel Pause aus.

Ungeachtet dessen überhäufte die spanische Presse den 29-Jährigen nach der Partie mit Lorbeeren.

SPORT1 hat Pressestimmen zum Boateng-Auftritt.

Marca: "Eine paradiesische Insel: Wer schönen Fußball mit magischen und frechen Technikeinlagen sucht, macht am besten Urlaub auf Gran Canaria! Nach dem Sieg gegen Bilbao bleibt Las Palmas vor heimischer Kulisse weiter ungeschlagen. Boateng gab zu einem wichtigen Zeitpunkt die Richtung mit seinem Tor vor."

Sport: "Boateng verletzte sich, ebnete Las Palmas aber den Weg. Bei seinem Tor zeigte der 'Prinz' viel Entschlossenheit."

Mundo Deportivo: "Historischer Boateng! Gegen Granada zu Saisonbeginn hatte er schon den 1300. Treffer von Las Palmas in der Primera Division erzielt. Gegen Bilbao legte er nun den Grundstein dafür, dass Las Palmas nach 33 Erstliga-Jahren die 1000-Punkte-Marke erreichte."

AS: "Boateng machte sein fünftes Tor für Las Palmas. Das Stadion riss aber nicht er, sondern Jonathan Viera von den Sitzen. Sein magischer Heber rundete einen hoch verdienten Sieg ab."

Canarias7: "Boateng war 39 Minuten lang kaum zu sehen, verpasste Bilbao mit seinem Tor aber einen Stich ins Herz. In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft, dass sie auch

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