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Manchester City FC v FC Barcelona - UEFA Champions League
Marc-Andre ter Stegen musste gegen Manchester drei Mal hinter sich greifen © Getty Images

Barcelonas Marc-Andre ter Stegen wehrt sich gegen die Kritik an seinem vermeintlichen Fehlgriff bei Kevin de Bruynes Freistoß in der Champions League gegen Manchester City.

Barcelonas deutscher Torhüter Marc-Andre ter Stegen hat sich gegen die Kritik an seinem vermeintlichen Fehlgriff bei der 1:3-Niederlage gegen Manchester City am Dienstag gewehrt.

"Es war schwierig den Ball zu sehen, weil viele Leute im Sichtfeld standen", sagte der Nationaltorwart dem katalanischen Radiosender RAC-1. "Ich wollte wissen, wo genau der Ball war", verteidigte sich der Deutsche. "Er [de Bruyne] ist bekannt dafür, aus dieser Distanz schießen zu können."

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Außerdem "wollte ich nicht, dass der Schuss dort rein geht, aber wenn du den Ball sehen willst, musst du eine Entscheidung treffen", sagte der 24-Jährige weiter, der beim Freistoß das Mauereck relativ weit offen stehen ließ. "Es stört mich, aber ich muss weitermachen."

Stegen will Spielweise nicht ändern

Vor der Partie gegen das formstarke Sevilla am Sonntag forderte ter Stegen: "Wir müssen das [die Niederlage gegen Manchester] vergessen. Gegen Sevilla waren es schon immer komplizierte Begegnungen und wir müssen bei hundert Prozent sein und unsere beste Leistung abrufen."

An seiner riskanten Spielweise will ter Stegen aber auch weiterhin nichts verändern. "Es ist meine Art, Fußball zu spielen", so Stegen. Gleichzeitig gab er aber zu, "in manchen Situationen zu viel Risiko gegangen" zu sein.

"Aber ich will natürlich versuchen, mich zu verbessern", gelobte der Deutsche Besserung.

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