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Cristiano Ronaldo und seine Kollegen könnten bald von einem neuen Trikotausrüster ausgestattet werden © Getty Images

Seit 1998 rüstet Adidas Real Madrid aus. Diese Zusammenarbeit könnte bald enden. Die Königlichen verhandeln offenbar mit einem US-Konzern über einen Mega-Deal.

Champions-League-Sieger Real Madrid spielt offenbar mit dem Gedanken, seine seit fast 20 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas zu beenden.

Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, verhandeln die Königlichen mit dem US-amerikanischen Konzern Under Armour über einen millionenschweren Ausrüsterdeal, der sämtliche Rekorde brechen würde.

Demnach verlangt Real 150 Millionen Euro im Jahr - es wäre der höchst dotierte Ausrüstervertrag im Profifußball.

In dieser Kategorie liegt derzeit Reals Erzrivale FC Barcelona an erster Stelle. Nike zahlt den Katalanen rund 105 Millionen Euro pro Jahr.

Reals aktueller Vertrag mit Adidas läuft noch bis 2020. Er bringt dem Klub knapp 44 Millionen Euro im Jahr ein.

Da andere Vereine deutlich mehr von ihren Ausrüstern bekommen, sind die Madrilenen schon länger um einen neuen Deal bemüht. Adidas scheint Reals finanziellem Wunsch jedoch nicht nachgehen zu wollen.

Under Amour ist allen voran in den Vereinigten Staaten von Amerika mit zahlreichen Sponsorings vertreten und rüstet dort unter anderem Superstars wie Stephen Curry, Tom Brady oder Michael Phelps aus.

Der Sportartikelhersteller will aber weiter expandieren. In Europa arbeitet er beispielsweise seit 2011 mit dem englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur zusammen.

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