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Silvio Berlusconi (m) muss dem AC Mailand finanziell helfen
Silvio Berlusconi (m) muss dem AC Mailand finanziell helfen © getty

Dem italienischen Medienmogul Silvio Berlusconi kommt sein AC Mailand teuer zu stehen.

Berlusconis Fernsehholding Fininvest muss 70 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Bilanzen des Traditionsvereins auszugleichen. Bis Ende 2014 werden die Verluste zwischen 60 und 70 Millionen Euro betragen, berichtet die Mailänder Zeitung "Milano e Finanza".

Das ist dreimal so viel wie 2013, als der Klub noch einen Verlust in Höhe von 22,5 Millionen Euro gemeldet hatte. Damit schlittert der 18-malige Meister auf das Niveau des Jahres 2010, als die Verluste noch 64,8 Millionen betrugen.

Das lässt bei den beiden Geschäftsführern des Klubs, Adriano Galliani und Barbara Berlusconi, 30 Jahre alte Tochter des Medientycoons, die Alarmglocken schrillen.

Die Verluste sind vor allem fehlenden Einnahmen aus der Champions League zuzuschreiben, der von Filippo Inzaghi trainierte Verein hatte die vergangene Saison nur als Achter abgeschlossen. Zudem gab es zuletzt keinen gewinnbringenden Spielerverkauf.

Die Bilanzen sind außerdem von beträchtlichen Investitionen für den neuen Hauptsitz "Casa Milan" im Mailänder Stadtviertel Portello belastet. Hier will Berlusconi das neue Heimstadion errichten.

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