Podolski und Shaqiri stehen in Mailand gegen Genua vor dem Heimdebüt. Inter will auf dem Transfermarkt weiter zuschlagen.

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Die Fans von Inter Mailand müssen sich derzeit fühlen, als würden Geburtstag, Ostern und Weihnachten in eine Woche fallen.

Kaum ein Tag vergeht, an dem die Verantwortlichen der Nerazzurri ihre Anhänger nicht mit einer freudigen Nachricht überraschen.

Erst die Verpflichtung von Lukas Podolski, dann die Ankunft von Xherdan Shaqiri, schließlich die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem kroatischen Toptalent Mateo Kovacic bis 2019.

Ganz nebenbei beglückte die Mannschaft ihre Fans beim Debüt von Podolski mit einem 1:1 bei Tabellenführer Juventus Turin (BERICHT: Podolski beflügelt Inter).

Es sind womöglich die glücklichsten Tage für die Interisti seit dem Triple-Gewinn unter Jose Mourinho im Jahr 2010.

Letzter Titel beim Pokalsieg 2011

Seither gab es nur noch den Pokalsieg 2011 zu bejubeln. Die Champions-League-Qualifikation verpasste Inter zuletzt dreimal in Folge, auch in der aktuellen Saison steht in der Serie A momentan nur Platz elf zu Buche, fünf Punkte hinter einem Europa-League-Platz, acht Zähler hinter den Champions-League-Rängen.

Im Heimspiel gegen den CFC Genua (So., ab 12.30 Uhr im LIVE-TICKER) soll daher jetzt auch die Aufholjagd in der Liga gestartet werden - und Podolski und Shaqiri könnten ihr Heimdebüt feiern.

"Ich würde am Sonntag gerne spielen, aber wir werden sehen", sagte Shaqiri bei seiner Ankunft in Mailand am Donnerstagabend.

Am Freitagmittag stand der 23 Jahre alte Schweizer dann bereits erstmals in den Inter-Klamotten auf dem Trainingsplatz, ehe er anschließend seinen Vertrag unterschrieb.

Erstklassige Offensivbesetzung

Dass Podolski gegen Genua zu seinem Heimdebüt kommt, gilt derweil als sicher. Zumal Kovacic eine Rot-Sperre absitzen muss.

In der Offensive sind die Mailänder mit Podolski und Shaqiri sowie Kovacic und Torjäger Mauro Icardi jetzt generell stark besetzt, ein Ende der Transferaktivitäten ist deshalb aber noch lange nicht in Sicht.

In der Abwehr hatte Inter Matija Nastasic von Manchester City auf dem Wunschzettel, der Serbe steht allerdings inzwischen kurz vor einem Wechsel zu Schalke 04. Als mögliche Alternative gilt Fabian Schär vom FC Basel.

Lucas Leiva soll kommen

Das Hauptaugenmerk soll aber ohnehin auf dem defensiven Mittelfeld liegen, der Auserwählte nach Informationen der "Gazzetta dello Sport" Lucas Leiva vom FC Liverpool sein. Der Brasilianer mit italienischem Pass soll sich nach einem Gespräch mit Trainer Roberto Mancini bereits für Inter entschieden haben.

Auch eine Rückkehr von Thiago Motta von Paris Saint-Germain scheint denkbar, der italienische Nationalspieler wäre wohl der perfekte Mittelfeldmotor für Mancinis Spielsystem - hinter einer offensiven Dreierreihe mit Shaqiri, Kovacic und Podolski.

Kovacic träumt vom Titel

Zumindest der 20-jährige Kovacic malt sich seine Zukunft in schwarz-blau schon mal irgendwo zwischen rosarot und golden.

"Der Weg bis zum Titel ist noch lang, wir sind derzeit Elfter", sagte der Kroate nach seiner Vertragsverlängerung zwar, "aber wir hoffen, dass wir nächstes Jahr soweit sind."

Dafür müssten nach aktueller Lage der Dinge dann aber schon Geburtstag, Ostern und Weihnachten auf einen einzigen Tag fallen.

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