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Lukas Podolski ist bis Saisonende an Inter Mailand ausgeliehen
Lukas Podolski wechselte vom FC Arsenal zu Inter Mailand © getty

Inter Mailand steht nach der Verpflichtung von Lukas Podolski vor einem Problem, der Neuzugang vom FC Arsenal sieht das Dilemma jedoch gelassen.

"Ich denke, das ist schon vom Verein geklärt worden", sagte Podolski bei seiner offiziellen Vorstellung in Mailand: "Man muss die Entscheidung, wie sie gefallen ist, dann akzeptieren."

Kurz nach der Verplichtung von Weltmeister Podolski hatten die "Nerazurri" auch Xherdan Shaqiri vom FC Bayern unter Vertrag genommen.

Gemäß den Regularien UEFA kann ein Verein insgesamt drei Spieler für die Runde der besten 32 Teams in der Europa League nachnominieren, davon darf aber nur einer der Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs eingesetzt worden sein.

Sowohl Podolski beim FC Arsenal als auch Shaqiri für den FC Bayern haben diese Saison bereits in der Champions League gespielt. Inter muss sich nun zwischen den beiden Neuzugängen entscheiden.

Podolski hofft durch den Wechsel zu Inter indes auch auf eine Stärkung seiner Position in der Nationalmannschaft.

"Es ist ein kleiner Faktor gewesen", sagte der 29-Jährige am Donnerstag im Rahmen seiner offiziellen Vorstellung beim 18-maligen italienischen Meister: "Wenn ich hier spiele, wird auch die Situation in der Nationalmannschaft besser. Ich habe im Vorfeld mit Joachim Löw darüber gesprochen, er hielt es auch für eine gute Entscheidung."

Podolski war zuletzt beim FC Arsenal nicht mehr über die Reservistenrolle hinausgekommen und wechselte auf Leihbasis bis zum Saisonende nach Mailand.

"Inter gehört für mich zu den zehn größten Klubs der Welt. Die Erfolge liegen nicht weit zurück, und wenn man bedenkt, welche Legenden hier gespielt haben, weiß man, bei was für einem Klub man ist", sagte Podolski auch mit Blick auf deutsche Vorgänger wie Lothar Matthäus und Andreas Brehme.

Seit dem Champions-League-Triumph 2010 läuft der Verein den großen Erwartungen allerdings hinterher.

Podolski will mit dem schwächelnden Großklub so schnell wie möglich wieder in die Königsklasse: "Nächstes Jahr wollen wir Champions League spielen. Wir müssen nur ein paar Punkte aufholen und die nächsten Spiele gewinnen, doch wir können es schaffen."

Für das Angebot von Inter habe er zudem andere Offerten ausgeschlagen.

"Ich hatte drei, vier andere Optionen, aber es waren gute Gespräche mit Trainer Roberto Mancini. Er hat sich sehr um mich bemüht und mir die Entscheidung sehr leicht gemacht", sagte Podolski, der am Dienstag beim 1:1 bei Juventus Turin ein starkes Debüt als Einwechselspieler gegeben hatte.

"Podolski ist ein großartiger Fußballer, ein Weltmeister. Ich bin überzeugt, dass er bei Inter Großartiges leisten wird", sagte Mancini.

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