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Die Gerüchte um einen Wechsel von Xherdan Shaqiri reißen nicht ab
Xherdan Shaqiri lief für den FC Bayern in der laufenden Saison neun Mal in der Bundesliga auf © getty

Nach der Verpflichtung von "Alpen-Messi" Xherdan Shaqiri und dem vorherigen Transfer von Weltmeister Lukas Podolski trauen Italiens Medien Inter Mailand eine Rückkehr aus dem Mittelmaß zu früheren Glanzzeiten zu.

"Mit Shaqiri und Podolski ist die Zukunft jetzt, weil Inter die Saison retten und noch in die Champions League kommen will", beurteilte "La Stampa" die Chancen der Lombarden nach den Einkäufen der beiden Ex-Stars des deutschen Meisters Bayern München.

Insbesondere Shaqiri belebt im Blätterwald auf dem Apennin die Fantasie. "Durch den Messi der Alpen sichert sich Inter einen Spieler, der den Klub zu neuen Erfolgen führen kann", schrieb "La Repubblica" über den am Donnerstag von München zunächst ausgeliehenen Schweizer.

Die "Gazzetta dello Sport" fühlte sich durch das Kraftpaket an die Serie-A-Glanzzeiten von Weltmeister Thomas Häßler in den 90er Jahren bei Rekordmeister Juventus Turin erinnert: "Shaqiri hat Qualitäten wie Häßler - nur der modernen Zeit entsprechend."

Der "Corriere dello Sport" sieht in den Engagements von Shaqiri und Podolski, der am Dienstag ebenfalls auf Leihbasis vom FC Arsenal aus London nach Mailand gewechwelt war, sogar eine Aufwertung des gesamten Liga-Fußballs auf dem Stiefel: "Die beiden Transfers sind außerordentliche Resultate für einen Klub mit finanziellen Schwierigkeiten. In einer Phase, in der unsere Serie A nicht mehr mit den großen europäischen Ligen konkurrieren und sich große Stars nicht mehr leisten, setzt Inter auf Spieler, die mit ihrer Fantasie die wahre Essenz des Fußball zurückbringen können."

Nach Podolskis Verpflichtung hatte Inter Shaqiri am Donnerstag über die Alpen geholt. Der 23-Jährige soll im Sommer für 18 Millionen Euro endgültig zum früheren Champions-League-Sieger wechseln und bei Inter einen Vertrag bis 2019 erhalten. Sein Gehalt soll bei 2,8 Millionen Euro pro Saison liegen.

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