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Lukas Podolski hat im Gespräch mit SPORT1 die Kritik an seinem Ex-Trainer Arsene Wenger erneuert.

"Ich habe mich nur darüber beschwert, dass man von einem Verein wie Arsenal erwarten kann, dass man einem die Hand gibt und sagt, alles Gute drüben in Italien. Das ist leider nicht passiert", sagte Podolski.

Der bis Saisonende vom FC Arsenal an Inter Mailand ausgeliehene Podolski wolle sich aber jetzt voll und ganz auf die kommenden sechs Monate Italien konzentrieren.

"Für mich ist wichtig, wieder in den Spielrhythmus zu finden. Das hatte ich in den letzten Wochen nicht und darum bin ich froh, wieder 90 Minuten gespielt zu haben", betonte Podolski, der zuletzt bei den Gunners ein unbefriedigendes Reservistendasein pflegte.

Dafür nahm der 29-Jährige auch in Kauf, dass die italienische Serie A einen geringeren Stellenwert als die englische Premier League hat.

"Es ist eine tolle Liga, auch wenn es nicht die Premier League ist, die immer noch die beste der Welt ist", unterstrich Podolski. "Aber ich freue mich auf die Aufgabe, Inter zählt immer noch zu den größten Vereinen der Welt."

Podolski hatte beim 3:1-Sieg gegen den FC Genua ein überzeugendes Startelfdebüt gefeiert. Podolski bereitete den dritten Treffer der Mailänder von Nemanja Vidic (88.) vor und war auch sonst an einigen gefährlichen Situationen beteiligt.

Gleich im Anschluß daran war Podolski zum Hallenturnier nach Gummersbach geflogen, um eine Spende über 120.000 Euro für seine Stiftung entgegenzunehmen. Damit setzt sich der Weltmeister für benachteiligte Kinder im Raum Köln ein.

Podolski äußerte sich auch zu seiner persönlichen Zukunft und schloss dabei eine Rückkehr zum 1. FC Köln nicht aus. "Der FC ist und bleibt mein Verein. Noch mal das Trikot zu tragen und ins Stadion einzulaufen ist mein großer Traum", sagte Podolski, "aber ob es klappt, wird man sehen."

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