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Parma FC-AC Cesena-Serie A
Die Spiele der Serie werden am Wochenende 15 Minuten später angepfiffen © Getty Images

Der FC Parma seine Partie gegen Udinese Calcio aufgrund finanzieller Probleme nicht bestreiten konnte, solidarisiert sich die Spielergwerkschaft mit dem Verein.

Der italienische Pleiteklub FC Parma wird auch am Sonntag nicht zum Spiel gegen den FC Genua antreten.

Diesen Beschluss fassten am Freitag die Spieler gemeinsam mit der Spielergewerkschaft AIC.

"Wir haben die Verschiebung gefordert. Wenn diese uns nicht genehmigt wird, streiken wir", sagte Kapitän Alessandro Lucarelli. Der verschuldete Verein hatte bereits am vergangenen Sonntag das Match gegen Udinese Calcio nicht bestritten.

Aus Solidarität mit den Kollegen aus Parma werden alle Spiele der italienischen Serie A am kommenden Wochenende 15 Minuten später beginnen. Der Beschluss wurde ebenfalls von der Gewerkschaft AIC gefasst.

Die Parma-Spieler beziehen seit Monaten kein Gehalt mehr.

Am 19. März wird ein Gericht in Parma über den Konkursantrag entscheiden, den die Staatsanwaltschaft wegen der hohen Schulden des Fußball-Erstligisten eingereicht hat.

Der neue Präsident Giampietro Manenti hätte bis zur vergangenen Woche Spielergehälter und Steuern in Millionenhöhe zahlen müssen.

Im Falle einer Pleite droht dem derzeitigen Schlusslicht der Serie A der Neustart in der italienischen Amateurliga.

Die Staatsanwaltschaft von Parma hat inzwischen Ermittlungen gegen die Manager des Fußball-Pleiteklubs Parma wegen betrügerischem Bankrott aufgenommen.

Die Ermittler wollen klären, ob das Verhalten der Manager zur Pleite des früheren Europacup-Gewinners geführt hat.

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