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Inter Mailand hat im Kampf um einen Europa-League-Platz in der italienischen Serie A einen schweren Rückschlag erlitten.

Das Heimspiel gegen den ersatzgeschwächten und bereits feststehenden Meister sowie Champions-League-Finalisten Juventus Turin verlor Inter mit 1:2 (1:1) und hat nunmehr kaum noch Chancen auf den Sprung ins internationale Geschäft.

In Abwesenheit von Weltmeister Lukas Podolski, der 83 Minuten auf der Bank saß, gelang Mauri Icardi (9.) die Führung für Inter, bevor Claudio Marchiso (42., Foulelfmeter) und Europacup-Held Alvaro Morata (84.), der Juve beim 1:1 im Halbfinal-Rückspiel bei Real Madrid am vergangenen Mittwoch ins Finale geschossen hatte, für die Wende sorgten.

"Auch mit der B-Mannschaft siegt Juve problemlos. Morata versenkt Inter", kommentierte die Gazzetta. "Juve führt gegen Inter ein Katz'-und-Maus-Spiel.

Auch gegen ein Juve mit Spielern aus der zweiten Reihe muss Inter kapitulieren", schrieb La Repubblica.

Kritik musste auch der Ex-Münchner Xherdan Shaqiri hinnehmen. "Leere Dyamik ohne konkreten Leistungen", urteilte der Corriere dello Sport.

Moarata profitierte dabe von einem Patzer von Inters Torhüter Samir Handanovic, der einen haltbaren Fernschuss nicht abwehren konnte.

Juves Trainer Massimiliano Allegri verzichtete angesichts der bevorstehenden Endspiele um den italienischen Pokal und in der Königsklasse auf gleich vier Leistungsträger.

Torhüter Gianluigi Buffon, Patrice Evra, Andrea Pirlo und Carlos Tevez hatten die Reise nach Mailand gar nicht erst angetreten.

Darüber hinaus steht nach dem FC Carpi seit Samstagnachmittag in Frosinone Calcio auch der zweite Aufsteiger in die Serie A fest.

Frosinone sicherte sich Platz zwei in der Serie B einen Spieltag vor dem Saisonende mit einem 3:1 gegen den FC Crotone.

Sowohl Carpi als auch Frosinone sind damit erstmals in ihren Vereinsgeschichten erstklassig.

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