vergrößernverkleinern
Juventus FC v AS Roma - Serie A
Sami Khedira wechselte im Sommer von Real Madrid zu Juventus Turin) © Getty Images

Sami Khedira von Spitzenreiter Juventus Turin bekommt in der italienische Presse ein Sonderlob. Miroslav Klose erhält zwar gute Noten, seine Durststrecke aber hält an.

Wohlwollend haben die italienischen Medien die Leistung von Weltmeister Sami Khedira von Juventus Turin beim 2:0-Erfolg gegen Atalanta Bergamo in der Serie A beurteilt.

"Khedira, der Weise, ist schneller mit den Ideen, als mit den Füßen. Der gute Sami zeigt echtes Können in seiner Rolle, er bricht Schemen und startet immer wieder aufs Neue", kommentierte die Gazzetta dello Sport.

Der Corriere dello Sport meinte: "Khedira ist ein sehr intelligenter Spieler, der immer den richtigen Zeitpunkt wählen kann. Er verpasst knapp einen Treffer. Schade, dass ihm dann das Benzin ausgeht und ihn der Trainer auswechseln muss."

La Repubblica schrieb kritischer: "Khedira zeigt Momente von Fußball auf höchstem Niveau, doch oft legt er Pausen ein und seine Autonomie ist noch beschränkt."

Zehn Tage vor dem Rückspiel bei Bayern München im Achtelfinale der Champions League verteidigte Juve die Tabellenführung erfolgreich. Der italienische Rekordmeister liegt wieder drei Punkte vor dem Rivalen SSC Neapel an der Spitze.

Miroslav Klose und Lazio Rom musste sich indes mit einem Remis beim FC Turin begnügen. Der Hauptstadtklub kam nur zu einem 1:1. Klose wurde in der 73. Minute gegen Balde Diao Keita ausgewechselt.

"Klose ist dynamisch, aber nicht entscheidend. Miros Durststrecke in der Serie A hält an", betonte der Corriere dello Sport.

"Kloses Energie genügt nicht. Vor dem Tor bekommt er keinen Ball", analysierte die Gazzetta. Lazio wartet seit nunmehr vier Serie-A-Spielen auf einen Sieg und rangiert weit hinter den Europapokal-Plätzen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel